Outburst (2017)

eine Spielerezension von Mareike Schöbel - 22.10.2018
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Outburst 2017 - Foto von Hasbro
Lesezeit: ca. 2 Minuten

Outburst (Hasbro) ist ein schnelles Wortspiel, bei dem auf Zeit möglichst viele passende Begriffe zu einem Oberthema genannt werden müssen. Es werden zwei Teams gebildet, die gegeneinander das Wortgefecht starten. Die Teams bilden abwechselnd das Rate-und das Kontrollteam.

So funktioniert Outburst

Zum Spielbeginn wird die erste Karte in den Schlitz des Kartenlesegeräts gesteckt, so werden nur für das Kontrollteam die Begriffe sichtbar. Der anderen Gruppe wird das Oberthema genannt, zu dem sie möglichst viele Begriffe bis zum Ablauf der Sanduhr nennt. Mit kleinen Schiebern auf dem Lesegerät markiert das Kontrollteam alle richtigen Begriffe.

Pro Runde darf das Rateteam einmal mit Hilfe eines Jokers das Thema tauschen. Insgesamt drei Mal pro Spiel. Nach Ablauf der Sanduhr erfolgt die Wertung. Pro richtigen Begriff erhält das Team einen Punkt, der auf dem Wertungsblock notiert wird. Das Team, welches zuerst 60 Punkte erreichen konnte, gewinnt das Spiel.

Otburst: Unterschied zu älteren Ausgaben

Im Vergleich zu älteren Ausgaben gibt es kein Spielbrett mehr, sondern nur den Wertungsblock, wodurch hier der Glücksfaktor fehlt. Außerdem ist es mit 243 Karten zu groß, für ein Mitnehmspiel. Die Begriffe sind aus alten und neuen Themen kombiniert. Das moderne Design ist ansprechend und das Spielprinzip nur leicht verändert.

Das Spiel macht mit Teams deutlich mehr Spaß, also mindestens zu viert, und es macht das Raten etwas einfacher. Die Oberbegriffe sind teilweise sehr weit hergeholt und somit sind die aufgeführten Begriffe nur schwierig zu erraten. Das mindert die Spielfreude deutlich. Hatte man in den Vorgängerversionen wenigstens mal die Hälfte der Begriffe erraten, gehen die Teams hier häufig leer aus. Sinnig ist, dass sich Themen schieben lassen, denn es gibt einigen Begriffen, bei denen man schon ein gewisses Szenewissen braucht. Ein Manko der neuerer Ausgabe ist es auch, dass die Begriffe sich auch ohne Lesegerät erkennen lassen.

Insgesamt kann man sagen, dass sich ein Neukauf trotz eines Preises von ca. 23,99 Euro (inkl. Versand) höchstens für Erstkäufer lohnt, denn "früher war alles besser". Heißt: Der Vorgänger hat einfach viel mehr Spielfreude bereitet und der Charme des Spiels ist irgendwo zwischen Spielbrettstreichung und Wortwahl verloren gegangen. Die Begriffe zu schwer gewählt und wenig lustig oder unterhaltsam, so dass es zu schnell frustriert.

Spieleinfo

Verlagsangaben
Spieletitel: 
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Spielerzahl: 
4
Altersempfehlung (ab bzw. von/bis Jahre): 
16
Spielkategorisierung
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