Pingi Pongo

Wettlauf zum Pol

eine Spielerezension von Claudia Grothe - 15.09.2013
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Die Pinguine sind auf dem Weg zum Südpol, doch auch der gefräßige Orca zieht im Südpolarmeer seine Runden. Da bleibt den Pinguinen nichts anderes übrig, als von Scholle zu Scholle zu hüpfen. Nur wenn der Orca gerade einmal nicht in der Nähe ist, können sie die Abkürzung durchs Wasser riskieren.

Bei Pingi Pongo von Noris Spiele versuchen die Spieler ihre Pinguinfamile sicher zum Südpol zu bringen. Der Weg führt sie dabei über mehrere Eisberge. Um zu ihnen zu gelangen können die Pinguine schwimmen. Das geht allerdings nur, wenn man Blau gewürfelt hat und der gefürchtete Orca gerade nicht die Schwimmbahn blockiert. Ansonsten müssen sie den sicheren Weg über die Eisschollen nehmen. Die Pinguine ziehen dann bei Pingi Pongo der Augenzahl entsprechend weiter. Allerdings darf auf jeder Scholle immer nur ein Pinguin stehen. Lediglich die Eisberge sind groß genug, um mehrere Pinguine zu tragen. Unter den Eisschollen gibt es zu allem Übel auch brüchige. Wird ein Pinguin, der auf so einer solchen Scholle steht überholt, muss er zum letzten Eisberg zurück. Jedes Mal wenn ein Pinguin auf einer Scholle mit dem Orca-Zeichen landet, zieht dieser entsprechend der Pfeilrichtung im Wasser weiter. So hüpfen und schwimmen die Pinguine durchs Eismeer bis ein Spieler mit seinen drei Pinguinen den Südpol erreicht und damit gewinnt.

Ganz im Sinne der klassischen Brettspiele heißt es bei Pingi Pongo: Würfeln und ziehen. Das Vor und Zurück durch die brüchigen Schollen und die Möglichkeit, von Eisberg zu Eisberg zu schwimmen, ähnelt sehr dem Leiterspiel. Da man jedoch gleich drei Figuren zur Auswahl hat, kann man etwas taktieren: Ziehe ich auf die riskante brüchige Eisscholle oder nehme ich doch lieber den anderen Pinguin, habe dann aber keine Figur mehr auf dem Eisberg, von dem aus ich schwimmen könnte, falls ich Blau würfele. Im Grunde ist der Ausgang bei diesem Kinderspiel trotz aller Überlegungen zwar hauptsächlich vom Würfelglück abhängig, aber gerade das macht Pingi Pongo zu einem idealen Familienspiel. Die Figuren sind hochwertig aus Holz gearbeitet und auch das Spielthema ist schön umgesetzt. Schließlich sind Orcas eine reale Bedrohung für die kleinen Frackträger. Da kann es schon mal zu Stau an der Eiskante kommen, weil sich niemand traut als erstes zu springen. Alles in allem ist Pingi Pongo ein solides Würfelspiel mit robustem Material, das auf Technik und raffinierte Mechanismen verzichtet, aber dennoch Spaß macht.

Video: 

Spieleinfo

Verlagsangaben
Spieletitel: 
Verlag: 
Spieleautor: 
Spielerzahl: 
2 - 4
Altersempfehlung (ab bzw. von/bis Jahre): 
5
Spieldauer (Minuten): 
15 - 20
Jahrgang: 
2012
Spielkategorisierung
Spielethema: 
Spielegattung: 
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