Pumuckls freches Mäuserennen

eine Spielerezension von Riemi - 28.07.2008
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Pumuckls freches Mäuserennen von Reich der Spiele
Lesezeit: ca. 3 Minuten

Der Meister Eder und sein Pumuckl wecken mit Sicherheit bei manchen Erwachsenen Kindheitserinnerungen. Vielleicht greifen deswegen die Eltern von heute zu bekannten Sachen von gestern. Zumal das Cover von dem Spielekarton wirklich ansprechend ist. Die Informationen zu dem Spiel auf der Rückseite sind auch okay. Lediglich die übliche Hintergrundgeschichte – man muss schließlich einen Grund haben um zu spielen – bringt den potenziellen Kunden in seiner Kaufentscheidung nicht weiter. Aber auf dem Foto der Schachtelrückseite kann jeder den Inhalt sehen und keiner kann sich hinterher beschweren, dass dieses Spiel auch in einem sehr viel kleineren Format hätte hergestellt werden können.

Das Spiel selber ist ein Laufspiel. Ein Kreis aus dreiundzwanzig Feldern will umrundet werden. In der Mitte werden neun verdeckte Kärtchen gelegt. Zahlen zwischen eins und sechs in der Form von Würfelaugen und drei Meister-Eder-Karten, werden vor Spielbeginn gemischt. Die Spielfiguren werden auf die jeweils farblich passenden Startfelder, auch Mauselöcher genannt, gesetzt und der Startspieler würfelt, damit er weiß, welches Plättchen aus der Mitte umgedreht werden muss. Am Anfang ist das natürlich noch zufällig, aber im Laufe der nächsten Runden, sollte sich jeder Spieler die Kärtchen eingeprägt haben. Wer eine Meister-Eder-Karte umdreht, muss rückwärts zum nächsten Mauseloch laufen. Es sei denn, die Figur steht bereits auf ein solches Feld. In diesem Fall: Glück gehabt. Auf Käsefelder gibt es eine Käsemarke, wer zwei davon hat, darf zum nächsten Mauseloch vorrücken. Bei den Pumuckelfeldern muss der Spieler eine lustige Grimasse schneiden und darf danach noch einmal würfeln. Wer als Erstes den Kreis umrundet hat, ist Sieger. 

Ohne Frage, dieses Spiel kann man mit seinen Jüngsten ab fünf Jahren spielen und es gefällt. Die Spielregeln sind einfach zu vermitteln, selbst in der „Profi-Version“ bei denen die Plättchen in der Mitte vertauscht werden, gab es keine Probleme. Man kann es auch gut zu zweit spielen. „Können wir das Pumucklspiel spielen?“, wurde somit öfters gefragt. Das Spielprinzip wirkt vertraut und zumindest eine Inspiration durch Zicke Zacke Hühnerkacke lässt sich nicht verleugnen. Wobei beim Pumucklspiel das Glück eine größere Rolle spielt. Meistens haben die Spieler, in Kombination mit Würfelglück, gewonnen, die wussten, wo sich die fünf oder die sechs verbirgt. Das geht auch deutlich schneller als die angebenden zwanzig Minuten, die ein Spiel laut Schachtelaufdruck dauern soll. 
Somit eignet sich Pumuckls freches Mäusespiel als einfaches Spiel für Familien mit wenig Spieleerfahrung.

Spieleinfo

Verlagsangaben
Verlag: 
Spieleautor: 
Grafik: 
Spielerzahl: 
2 - 4
Altersempfehlung (ab bzw. von/bis Jahre): 
5
Spieldauer (Minuten): 
20
Jahrgang: 
2008
Spielkategorisierung
Spielethema: 
Spielegattung: 
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