Qwirkle Cards

Einfach begonnen - schnell gewonnen

eine Spielerezension von Johannes Halbig - 14.10.2015
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Spiel Qwirkle Cards - Foto von Schmidt Spiele
Lesezeit: ca. 2 Minuten

Qwirkle von Susan McKinley Ross, 2011 zum Spiel des Jahres gekürt, gibt es nun mit Qwirkle Cards auch als Kartenspiel (Schmidt Spiele), sozusagen Qwirkle für die Hosentasche.

Wie wird Qwirkle Cards gespielt?

Die Farben und Symbole haben sich gegenüber dem Grundspiel nicht verändert. Statt der 108 Steine (jedes Symbol dreimal in sechs verschiedenen Farben) gibt es jetzt 108 Karten. Auch dass ein Qwirkle entweder aus sechs Karten gleicher Farbe mit unterschiedlichen Symbolen oder gleichen Symbolen aber unterschiedlicher Farben besteht, hat sich nicht verändert. Ansonsten gibt es „kartenbedingt“ einige Regelunterschiede, die das Spiel in unseren Spielrunden durchaus attraktiver gemacht haben. Kein Spiel mit großem Tiefgang und auch keines, das mit irgendwelchen Neuerungen aufwartet, aber eines, das zwischendurch immer wieder mal gerne auf unserem Spieltisch landet.

Nachdem die Karten gründlich gemischt sind, erhält jeder Spieler neun Karten. Wer die meisten Karten auslegen kann (es müssen allerdings mindestens drei sein), beginnt das Spiel. Im weiteren Verlauf des Spieles muss jeder Spieler in seinem Zug mindestens eine Karte ausspielen. Dabei kann eine neue Reihe begonnen oder an eine schon existierende Reihe angelegt werden. Alle schon ausliegenden Karten kann der Spieler beliebig neu arrangieren. Am Ende des Zuges müssen jedoch wieder gültige Reihen ausliegen. Eine Reihe besteht aus mindestens drei Karten, die entweder die gleiche Form und unterschiedliche Farben oder die gleiche Farbe und unterschiedliche Formen ausweisen. Man kann in einem Zug auch Karten an unterschiedliche Reihen anlegen. Wem es gelingt, in einer Reihe die sechste Karte zu legen, der bildet einen Qwirkle und darf die sechs Karten als Stapel vor sich ablegen. Am Ende seines Zuges ergänzt der Spieler seine Handkarten wieder auf neun Karten. Falls ein Spieler einmal keine Karte ausspielen kann, wirft er seine Karten ab, zieht neun neue Karten und führt dann seinen Zug aus.

Das Spielende wird eingeläutet, sobald die letzte Karte vom Nachziehstapel gezogen wurde. Jeder Spieler ist danach noch genau einmal an der Reihe. Anschließend wird gezählt, wer die meisten Qwirkle gesammelt hat. Dieser Spieler hat natürlich das Spiel gewonnen.

Wer mag Qwirkle Cards (nicht)?

Wer Qwirkle mag, wird mit Qwirkle Cards bestens bedient. Wer dagegen Qwirkle nichts abzugewinnen vermag, sollte die Finger von Qwirkle Cards lassen.

Video: 

Spieleinfo

Verlagsangaben
Spieletitel: 
Spieleautor: 
Spielerzahl: 
2-4
Altersempfehlung (ab bzw. von/bis Jahre): 
8
Spieldauer (Minuten): 
30
Jahrgang: 
2015
Spielkategorisierung
Spielefamilie: 
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Spielegattung: 
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