Schmidts Katze

und die Mäusebande

eine Spielerezension von Stephan Blüml - 17.07.2011
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Schmidts Katze von Schmidt Spiele
Lesezeit: ca. 2 Minuten

Schmidts Katze geht auf dem Dachboden auf Mäusejagd. Sie schleicht von Tatsenfeld zu Tatsenfeld um die Spielschlachtel, die den Dachboden mit den Mäuseverstecken darstellt. Wieviel Felder Schmidts Katze gehen darf, bestimmt der Würfelwurf des Spielers. Das Tatsenfeld zeigt an, welche Aktion der Spieler auführen darf. Mal darf er zwei Mäuse ihre Verstecke tauschen lassen, mal darf er geheim nachschauen, welche Maus sich in welchem Versteck befindet. Bei einem bestimmtem Feld muss er eine Maus aus dem Versteck heraunehmen und auf den Schachtelrand setzen oder das ganze umgekehrt. Jedes Versteck bei Schmidts Katze hat einen Schlitz in den man eine der Mäuse  hineinsteckt. Oben kuckt dann nur der Schwanz heraus, der bei allen Mäusen gleich aussieht.  Die Mäuse selber unterscheiden sich durch Kleidung und Gegenstände, die sie bei sich haben. Schmidts Katze schleicht so lange von Feld zu Feld bis der Würfel das Katzensymbol zeigt. Dann kommt es zur Raterunde. Der Spieler dreht den Pfeil in der Mitte des Spielplans, der anzeigt, zu welchem Versteck es die passende Maus zu wissen gilt. Hierfür hat jeder Spieler ein Set aus runden Plättchen, welche nochmal alle vorkommenden Mäuse aufweist. Jeder sucht aus diesen die passende Maus heraus. Stimmt sie überein, bekommt der Spieler einen Katzenorden. Hat ein Spieler, die ausmachte Anzahl an Katzenorden, gewinnt er das Kinderspiel Schmidts Katze. 

Schmidts Katze erinnert sofort an Coco-Crazy, welches einen sehr ähnlichen Mechanismus hat, jedoch von der Haptik wesentlich leichter von der Hand geht, da dort keine Mäuse durch den Schlitz fallen können oder Schwänze ausversehen leicht gezinkt werden können. Die Altersangabe "ab vier Jahre" kommt gerade so hin, da die Kinder schon einiges an Geduld aufbringen müssen. Unter Umständen wirkt sich der bei Schmidts Katze immer wiederkehrende Versteckwechsel, bei ausbleibenden Katzensymbolwurf, auf die Motivation der Kinder, beim Spiel zu bleiben wollen, aus. Optisch und thematisch ist Schmidts Katze ist ein äußerst kinderansprechendes Spiel, welches jedoch leider die Kinder nur vorübergehend begeistern konnte.

Spieleinfo

Verlagsangaben
Spieleautor: 
Spielerzahl: 
2 - 4
Altersempfehlung (ab bzw. von/bis Jahre): 
4
Spieldauer (Minuten): 
30
Jahrgang: 
2011
Spielkategorisierung
Spielethema: 
Spielegattung: 
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