Speemo

eine Spielerezension von Bianca Bettels - 16.10.2017
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Kartenspiel Speemo - Foto von Adlung Spiele
Lesezeit: ca. 2 Minuten

In der Küche muss es immer schnell gehen. Gerade erst bestellt, wuselt das Kochteam am Herd, um die Gerichte fertigzustellen. Pfanne oder Topf auf den Herd, Zutaten hinein und wenn das Servicepersonal in die Küche „Kann!!“, ruft, sollte das Essen fertig sein – raus damit und ran an die nächste Bestellung. Jeder Handgriff sitzt, muss sitzen. Wenn nicht, kommt am Ende ein Spiel heraus, das Speemo heißt. Speedmemo! Das alles ist in einer kleinen Schachtel für Kartenspiele drin.

Wie wird das Kartenspiel Speemo gespielt?

Achtundvierzig stabile Zutatenkarten und achtzehn Rezeptkarten sind das, was dieses Gesellschaftsspiel benötigt. So am Rande: Die Zutaten sind alle vegetarisch. Von der Aubergine bis zur Zucchini wird alles gemischt und verdeckt weit verteilt auf dem Spieltisch abgelegt. Die Rezepte zeigen die Zutaten, die jeder Spieler aufdecken muss, der „Fertig!“ ruft. Fünf Rezepte liegen immer aufgedeckt aus. Auf den Rezeptkarten findet man ein bis vier Zutaten. Die Aufgabe der Spieler besteht darin, mit einer Hand jeweils unter eine Zutatenkarte zu schauen, (versuchen zu) merken. was drunter zu sehen ist, verdeckt zurücklegen. Wenn man (meint), man habe die Zutaten für eine Rezeptkarte zusammen, wird das Spiel unterbrochen. Die Rezeptkarte muss vor dem Aufdecken der Zutaten benannt werden. Erst danach werden die Zutaten Karte für Karte aufgedeckt. Passt es, darf die Karte behalten werden und der Jubel ist zuweilen groß. Aber nicht selten wird aus einer Zucchini auf einmal eine Gurke. Ein langes Gesicht ist dann auf der einen, lachende Gesichter auf der anderen Seite. Wenn die letzte Rezeptkarte vom Nachziehstapel aufgedeckt wurde, endet das Kartenspiel, nachdem noch ein Gericht zusammengestellt wurde. Nun werden die unterschiedlichen Punkte (Sterne) auf den Karten zusammengezählt. Wer die meisten davon hat, gewinnt.

Lohnt sich das Kartenspiel Speemo?

Das besondere Memo-Spiel Speemo von Florian Racky treibt den spielerischen Blutdruck hoch. Denn jede erfüllte Rezeptkarte sorgt auch dafür, dass die dafür erforderlichen Zutaten aus dem Spiel kommen. Dadurch liegen zwar weniger Zutaten aus, aber die Anzahl der Hände, die die Karten umdrehen wollen, bleibt gleich. Wer auf flotte, leicht zu erklärende Spiele steht, sollte sich Speemo einfach mal zulegen. Auch zu zweit funktioniert es Dank einer Zusatzregel gut. Selbst eine Kinderspielvariante ab vier Jahren wird angeboten. Hier geht es dann aber nicht um Schnelligkeit, und deswegen heißt es die Variante auch Slomo. Das 109. Kartenspiel von Adlung Spiele macht das, was ein Spiel dieser Art unbedingt machen sollte – Spaß!

Spieleinfo

Verlagsangaben
Spieletitel: 
Verlag: 
Spieleautor: 
Spielerzahl: 
2-4
Altersempfehlung (ab bzw. von/bis Jahre): 
4
Spieldauer (Minuten): 
10-15
Jahrgang: 
2016
Spielkategorisierung
Spielegattung: 
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