TRaumschiff Surprise - Periode 1

eine Spielerezension von Armando Schmidt - 31.10.2005
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(T)Raumschiff Surprise - Periode 1 von Fishtank
Lesezeit: ca. 2 Minuten

"(T)Raumschiff Surprise" - die neue Komödie von Michael (Bully) Herbig läuft seit 22. Juli 2004 mit sehr großem Erfolg in den deutschen Kinos. Alle Bully-Fans können mit diesem turbulentem Kartenspiel als "wackere Freistilschweber" Kariere machen.

Beim Öffnen der Verpackung fällt zuerst einmal die Schweberaumkonsole auf. Eine bierdeckelgroße einen Zentimeter hohe Nachahmung der Konsole aus dem Film. Nachdem man zwei AAA-Batterien eingelegt hat, dient sie als Würfelersatz. Betätigt man nämlich den Druckknopf, wird unter lauten Geräuschen und Blinklichtern per Zufall einer von sechs möglichen Zuständen angezeigt. Weiterhin finden sich neben 60 Mini-Käse-Sahne-Ecken auch 65 verschiedene Bild- und Ereigniskarten in der Verpackung.

Ziel des Spieles ist es, als erster drei Bildkarten der selben Farbkategorie zu ersteigern beziehungsweise zu sammeln. Dazu erhält jeder Spieler acht der Mini-Käse-Sahne-Stücke, mit welchen er um die jeweils aktuelle Bildkarte mitsteigern kann. Wer am meisten bietet, erhält die entsprechende Karte, muss dafür aber seinen Käse-Sahne-Einsatz an den Spieler mit den wenigsten Tortenstückchen abgeben. So verschieben sich in jeder Runde die Machtverhältnisse von neuem.

Aufgelockert, und damit auch zum lustigen Partyvergnügen, wird das Spiel durch zusätzlich auf den Karten aufgedruckte Aufgaben und Ereignisse, die vom jeweiligen Karteninhaber, der an der Reihe ist, auszuführen sind. Auf Nachbars Schoß sitzend oder auf einem Bein hüpfend - leichter wird dadurch die Durchführung der Spielrunde nicht, dafür aber umso lustiger. Bully-Gegenspieler im Film ist "Jens Maul", und auch er ist mit von der Partie und auf einigen Karten abgebildet. Da diese Karten aber äußerst unbeliebt sind und nur negative Ereignisse nach sich ziehen, werden sie mittels der beschriebenen Konsole einem Spieler zugeordnet.

Beim lauten Blinken kommt Stimmung und Spannung auf, und einen größeren Anspruch erhebt das Spiel auch nicht. Wie bei allen solchen so genannten Partyspielen ist auch hier das Spielvergnügen vor allem von der Stimmung in der Spielrunde abhängig. Und wenn zur späten Abendstunde die Stimmung steigt, alle Hemmungen fallen, ja dann, dann, genau dann sollte dieses Spiel auf den Tisch kommen. Sicher könnte man wieder einiges hinterfragen. Musste es ein elektrischer beziehungsweise elektronischer Würfel (Schwebekonsole) sein? Sind die Aufgaben wirklich witzig? Ist der Ablauf des Spieles ... Nein, lassen wir das! Es ist ein Spiel, das den Humor der Bully-Filme einfängt, da weitermacht, wo die wöchentliche Bully-Parade im Fernsehen aufhört. Nicht mehr und nicht weniger! Drum auf zum wackeren Freistilschweben.

Spieleinfo

Verlagsangaben
Verlag: 
Spielerzahl: 
3 - 6
Altersempfehlung (ab bzw. von/bis Jahre): 
12
Spieldauer (Minuten): 
20
Jahrgang: 
2004
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