Touche

eine Spielerezension von Johannes Halbig - 31.05.2007
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Touche von Reich der Spiele
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Lesezeit: ca. 2 Minuten

Touché kommt aus dem Französischen und heißt so viel wie „berührt“. Beim Fechten wird dieser Ausdruck zur Anzeige eines Treffers benutzt. Von der Schachtelgrafik her schaut dem Spielinteressierten zwar ein fechtendes Männchen entgegen, welches mit seinem Degen gerade ein Herz-As trifft, das ist aber auch die einzig wirkliche Berührung zwischen diesem Spiel und dem Fechtsport.

Das Spiel ist eines aus einer ganzen Reihe von Neuauflagen in diesem Jahr. Es ist über zehn Jahre alt und hat zumindest von seinem äußeren Erscheinungsbild her kaum Änderungen erfahren.An den Spielregeln gab es einige kleine Änderungen, ob das Spiel dadurch gewonnen hat, muss sich zeigen.

Touché ist ein Brettkartenspiel. Alle Kartenwerte finden sich auch auf dem Spielplan wieder. Es gibt fünf verschiedene Kombinationen (zum Beispiel vier Quadrate, drei Kreuze und so weiter), die man mit seinen Spielsteinen auf dem Spielplan bilden kann. Eine dieser Kombinationen wird vor Spielbeginn ausgewählt. Anschließend bekommt jeder Spieler fünf Karten vom gemischten Stapel auf die Hand. Wer an der Reihe ist, spielt eine Karte aus und setzt einen Spielstein auf das entsprechende Spielplanfeld. Wird ein Joker ausgespielt, so darf ein beliebiges Feld auf dem Spielplan besetzt werden. Mit Hilfe eines Jokers darf man seinen Stein auch auf ein schon besetztes Feld platzieren (beim Ursprungsspiel können besetzte Felder auch durch normale Karten übernommen werden). Sobald ein Spieler eine zu Spielbeginn gewählte Form erstellt hat, ruft er „Touché“ und darf diese Form fixieren. Alle nicht fixierten Spielsteine werden anschließend vom Spielplan genommen (auch hier ein Unterschied zum Original, bei dem die nicht fixierten Spielsteine auf dem Spielplan bleiben). Das Spiel endet, sobald ein Spieler die letzte Form der gewählten Kombination erfüllt hat. Dieser Spieler gewinnt das Spiel.

Touché ist ein leicht zu erlernendes Spiel mit einer recht kurzen Spielregel, die allerdings nicht unbedingt in einer so kleinen Schrifttype hätte gesetzt sein müssen. Leider ist man völlig von seiner Kartenhand abhängig und hat kaum Möglichkeiten, irgendwelche Planungen durchzuführen. So plätschert das Spiel im Warten auf die richtigen Karten vor sich hin und löst meist eher Frustration als Begeisterung aus. Am Rande sei noch auf einen kleinen Fehler auf dem Spielplan hingewiesen: Das achte freie Feld ist nicht rot markiert wie die anderen sieben freien Felder.

 

Spieleinfo

Verlagsangaben
Verlag: 
Spielerzahl: 
2 - 3
Altersempfehlung (ab bzw. von/bis Jahre): 
8
Spieldauer (Minuten): 
40
Jahrgang: 
2006
Spielkategorisierung
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