Wackelkuh

eine Spielerezension von Marina Roemer - 04.10.2009
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Wackelkuh von Haba
Lesezeit: ca. 3 Minuten

Bauer Alfred ist verzweifelt! Immer wenn er die Wiese mäht, kommt die freche Kuh Elsa und stellt sich mitten auf den Grashaufen. Wer kann das Gras mit der Heugabel herausziehen, ohne das Elsa vom Grashaufen kippt!

Der Spielplan wird in die Tischmitte gelegt. Die einzelnen Grasbüschel (Plättchen) werden zu einem großen Haufen in der Mitte des Spielplans geschichtet. Es darf kein Grasbüschel über den Spielplan hinausragen. Danach stellt ein Spieler die Kuh Elsa vorsichtig oben auf den Grashaufen. Die Heugabel wird neben dem Spielplan bereitgehalten.

Elsa auf den Grashaufen zu stellen ist gar nicht so einfach, denn sie hat hinten zwei Wackelbeine. Am besten hält man Elsa mit ihren wackeligen Hinterbeinen über den Grashaufen, dann wird vorsichtig an Elsas Schwanz gezogen. Demzufolge stellen sich ihre Hinterbeine auf. Nun hält man Elsa weiterhin am Schwanz fest und setzt sie vorsichtig auf dem Grashaufen ab.

Jetzt wird reihum im Uhrzeigersinn gespielt. Der erste Spieler nimmt die Heugabel in die Hand und versucht damit, vorsichtig ein Grasbüschel vom Spielplan herunterzuschieben. Elsa darf dabei auf keinen Fall umfallen. Gelingt es dem Spieler, ein Grasbüschel vom Spielplan zu schieben, ohne dass Elsa dabei umfällt oder ihre beiden Beine einknicken?

Ja? Sehr gut! Dann darf er sich das Grasbüschel nehmen und es vor sich ablegen. Nein? So ein Pech! Der Spielzug ist beendet und der Spieler gewinnt in dieser Runde leider kein Grasbüschel. Damit Elsa aber weitergrasen kann, zieht er an ihrem Schwanz und stellt sie zurück auf den Haufen. Die Grasbüschel bleiben unverändert auf dem Spielplan liegen. Dann ist der nächste Spieler an der Reihe und versucht sein Glück.

Die Bauernregeln müssen beachtet werden: Während eines Spielzuges darf Elsa weder mit der Hand noch mit der Heugabel berührt werden, sie darf den Spielplan nicht verlassen. Die Grasbüschel dürfen lediglich mit der Heugabel bewegt beziehungsweise geschoben werden. Es dürfen in einem Spielzug immer mehrere Grasbüschel berührt, aber immer nur ein Grasbüschel vom Spielplan geschoben werden. Wenn ein Spieler ohne Absicht mehrere Grasbüschel vom Spielplan schiebt, kommen sie vollständig aus dem Spiel. Wenn diese Regeln von einem Mitspieler nicht beachtet werden, gewinnt er kein Grasbüschel und der nächste Spieler ist an der Reihe.

Das Spiel ist zu Ende, wenn das letzte Grasbüschel von der Wiese geschoben wurde oder Elsa in derselben Runde nacheinander bei jedem Spieler umfällt. Jetzt stapelt jeder Mitspieler seine Grasbüschel auf einen Stapel. Der Spieler mit dem höchsten Stapel gewinnt das ku(h)riose Spiel. Bei Gleichstand gibt es mehrere Gewinner.

Variante für erfahrene Spieler: Das Spiel ist bis auf folgende Änderungen mit dem Grundspiel identisch: Bei dieser Variante zählen nicht die Grasbüschel, sondern die Anzahl der Blumen auf den Plättchen. Diese kann auf der Vorder- und Rückseite ungleich sein. Die Seite auf der mehr Blumen sind, wird nach oben gelegt. Der Spieler der die meisten Blumen auf seinen Kärtchen hat gewinnt das Spiel. Bei Gleichstand gibt es wieder mehrere Gewinner.

Ein sehr unterhaltsames Spiel, indem die Auge-Hand Koordination und die Feinmotorik gefördert werden. Die Kuh Elsa ist sehr witzig und bereitet bereits bei den anfänglichen Aufbauversuchen die ersten Lacher. Die Heugabel könnte etwas schöner sein und mehr wie eine Heugabel aussehen, sie ist einfach nur flach und hat drei Zacken (wie eine zu groß geratene Pommesgabel).  Ein schönes Spiel, welches sehr gerne von den Kindern gespielt wird.

Spieleinfo

Verlagsangaben
Spieletitel: 
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Spieleautor: 
Grafik: 
Altersempfehlung (ab bzw. von/bis Jahre): 
4 - 99
Spieldauer (Minuten): 
10
Jahrgang: 
2008
Spielkategorisierung
Spielethema: 
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