Wer war's - Das Kartenspiel

eine Spielerezension von Riemi - 08.08.2015
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Wer war's - Das Kartenspiel - Foto von Ravensburger
Lesezeit: ca. 2 Minuten

Das reißerische Märchenblatt „Spieglein“ macht mit folgender Schlagzeile auf: „Wer war`s? Diebstahl im Märchenwald. Hat die Hexe den magischen Ring gestohlen!? Die Märchenpolizei ermittelt!“ Nur, wie ermittelt man einen Täter, wenn die einzigen Zeugen Tiere sind? Ganz einfach. Sie werden mit Futter bestochen und verraten dann, wer nicht der Dieb ist. Es gibt zehn Verdächtige. Prominente wie die Hexe oder jemanden vom Klerus. Aber auch gegen Mitglieder vom gemeinen Fußvolk wird ermittelt. Alle zehn müssen zur Polizeistation kommen. Nun werden die vier tierischen Zeugen befragt.

Wie wird Wer war's - das Kartenspiel gespielt?

Wer bei Wer war's - das Kartenspiel von Reiner Knizia (Ravensburger) am Zug ist, muss eine von drei Möglichkeiten in seinem Spielzug erledigen. Zur Wahl stehen: Futterkarten für die Tiere vom Futterstapel ziehen. Ein Tier mit Futterkarten einer Sorte füttern und auf die Kartenhand nehmen. Oder Tierkarten ausspielen, um damit einen Verdächtigen auszuschließen.

Für die Hexe muss man drei verschiedene Tiere (Esel, Schlange und Ziege) abgeben. Für den Stallburschen reicht eine Eule als Tierkarte. Damit nicht immer die einfachen Leute zuerst aus dem Kreis der Verdächtigen genommen werden, sind alle fraglichen Diebe noch mit einem Punktwert versehen. Die Hexe bringt am Ende vier Punkte. Der Stallbursche nur einen Punkt. Auf einmal wird es interessant, die Tierkarten zu horten, um so an die hohen Punktzahlen zu kommen. Nach einer kurzweiligen Zeit bleibt nur noch ein Verdächtiger übrig und das ist dann der Dieb. Jeder Spieler zählt danach seine Punkte auf den Karten; wer die meisten davon hat, gewinnt.

Wie gut ist Wer war's - das Kartenspiel?

Selten bekommt man solche Kartenspiele für den Kinder- und Familienbereich wie dieses Kartenspiel von Rainer Knizia auf den Tisch. Thema und Spiel ergänzen sich hervorragend. Die Kinder werden nicht überfordert, weil für sie das Spiel logisch ist. Ohne Anstrengung werden spielerisch taktische Entscheidungen (weiter sammeln oder Tierkarten einsetzen) getroffen und man kann sogar nebenbei noch quatschen. Die Illustration ist zwar kindgerecht, spricht aber auch ältere Mitspieler an. Das ganze zum Preis eines Mitbringspiels. Auf der Schachtelrückseite sieht man sogar den Spielaufbau.

In der Spielregel wird zwar korrekt der Spielaufbau wiedergegeben, aber vor dem ersten Spiel haben sich die meisten mit dem Lesen der Spielvorbereitung schwer getan. Wenn die Schachtelrückseite dann aber angeschaut wurde, waren die angestrengten Gesichter der Erwachsenen danach verschwunden. Wer war's? - das Kartenspiel ist ein gutes und schönes Spiel für Grundschulkinder.

Spieleinfo

Verlagsangaben
Verlag: 
Spieleautor: 
Spielerzahl: 
2-4
Altersempfehlung (ab bzw. von/bis Jahre): 
5
Spieldauer (Minuten): 
10-15
Jahrgang: 
2015
Spielkategorisierung
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