Wer bin ich?

eine Spielerezension von Johannes Halbig - 31.10.2005
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Wer bin ich? von Reich der Spiele
Lesezeit: ca. 2 Minuten

Wer sich im Leben von Filmstars, Schauspieler, Politikern und anderen bekannten Persönlichkeiten der Zeitgeschichte gut auskennt, ist in diesem Spiel auf jeden Fall im Vorteil. Über 400 Prominente aus verschiedenen Sparten wollen in diesem Spiel erraten werden. Auf 213 beidseitig bedruckten Karten werden jeweils zehn biographische Daten einer prominenten Person aufgelistet.

Zu Beginn wählt sich jeder Spieler einen Spielstein plus die dazugehörige Prominentenkarte. Zur Auswahl stehen unter anderem Boris Becker, Woody Allen, Verona Feldbusch, Dieter Bohlen und der Autor und Verlagschef Peter Schurzmann.

Der Spielplan zeigt in der Mitte fünf Kartenfelder, die von durchnummeriert sind. Diese Felder spielen je nach Spielvariante eine unterschiedliche Rolle, wobei die drei angebotenen Spielvarianten sich letztendlich nur in der Wertung unterscheiden.

Wer an der Reihe ist, zieht verdeckt eine Eigenschaftskarte mit den zehn mehr oder weniger hilfreichen Angaben zur gesuchten Person. Der linke Nachbar dieses Spielers nennt nun eine Zahl zwischen eins und zehn. Der entsprechende Hinweis wird vorgelesen und alle haben zehn Sekunden Zeit, um die gesuchte Person zu erraten. Hat keiner eine Idee, nennt der nächste Spieler eine Zahl, der entsprechende Hinweis wird vorgelesen und weiter geht das lustige Raten. Je früher richtig geraten wird, desto mehr Punkte gibt es natürlich. Jeder Punkt, den man erhält, entspricht einem Lauffeld auf dem Spielplan. Sieger ist, wer zuerst das Zielfeld erreicht.

In einer der Varianten spielen noch die Farbkreise auf den Spielplanfeldern eine Rolle. Stimmt das Feld, auf das ein Spieler zieht, mit dem Farbpunkt auf der Ratekarte überein, so muss man die dort stehende Anweisung, die mal positiv und mal negativ ist, ausführen.

Wer bin ich ist eines der vielen Ratespiele auf dem Markt. Wer Ratespiel mag, hat in diesem Spiel zumindest viel Stoff vor sich. Die Hinweise waren oft so, dass man nach den ersten zwei oder drei Hinweisen den Prominenten entweder kannte oder nicht kannte. Im letzteren Fall brachten dann weitere Hinweise nur selten etwas.

In unseren Spielerunden hat der immer wiederkehrende Spielverlauf (vorlesen, raten, vorlesen, raten ...) sehr schnell zu Ermüdungserscheinungen geführt. Da halfen auch die Varianten, die das Spiel nicht wirklich variieren, nicht viel.

 

Spieleinfo

Verlagsangaben
Verlag: 
Spieleautor: 
Spielerzahl: 
2 - 6
Altersempfehlung (ab bzw. von/bis Jahre): 
12
Spieldauer (Minuten): 
40
Jahrgang: 
2003
Spielkategorisierung
Spielegattung: 
Fotos
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