Der Wettkampf der Burgbaumeister

eine Spielerezension von Steffi Münzer - 18.08.2016
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Der Wettkamp der Burgbaumeister Foto: Stefanie Münzer
Lesezeit: ca. 2 Minuten

König Edelbart der Übertreffliche möchte seine neue Burg gegen seine Feinde verteidigen. Als Burgbaumeister errichten die Spieler jeweils eine schützende Mauer. Möge der Bessere gewinnen! Das Kartensspiel von Dominique Ehrhard aus dem moses. Verlag ist für zwei bis vier Spieler ab sechs Jahren geeignet und fix erlernt. 

Wie wird Der Wettkampf der Burgbaumeister gespielt?

Ziel ist es, eine Reihe aus insgesamt zehn Zahlenkarten zu bilden. Das Kartenspiel besteht aus Starttürmen für die Spieler mit der Nummer 1 und Zahlenkarten von 2 bis 46. Diese Zahlenkarten werden verdeckt in der Mitte verteilt. Der aktive Spieler dreht eine Karte um und entscheidet, ob er die Karte an seinen Startturm anlegt. Einzige Voraussetzung: Die Zahl muss höher sein als die zuletzt angelegte und darf nicht zwischen seine Karten geschoben werden. Es empfiehlt sich, möglichst niedrige Karten anzulegen. Bei großen Lücken (z. B. 13 und 32) ist es schwierig, weitere passende Karten zu finden. Der Spieler, der zuerst neun Karten an seinen Startturm anlegt, gewinnt und wird von König Edelbart mit Gold überhäuft.

Variante für erfahrene Burgbeumeister ab 8 Jahren

Auf einigen Zahlenkarten befinden sich Personen und Tiere. Diese Karten bringen Punkte oder haben Sonderfunktionen:

  • König Edelbart, Königin Antebella, Ritter und Burgfräulein sowie die Krähen geben Extrapunkte.
  • Mit der Kanone kann der Spieler eine Karte aus der Mauer eines beliebigen Mitspielers herausschießen.
  • Mit einem eingebauten Turm ist die Mauer links von diesem vor Kanonenschlägen geschützt.
  • Legt der Spieler den Zauberer an seine Mauer, kann dieser später einmalig eine niedrigere Karte in seine Mauer einschieben.

In dieser alternativen Spielversion endet Der Wettkampf der Burgbaumeister auch, sobald der erste Spieler die neunte Karte anlegt. Es gewinnt allerdings der Spieler mit den meisten Punkten. Es zählt die Anzahl der angelegten Mauer-Karten plus die Punkte der Sonderkarten. Der schnellste Spieler ist in diesem Fall nicht immer der Gewinner.

Wie gut ist Der Wettkampf der Burgbaumeister?

Nicht spielrelevant, aber die Illustrationen von Maciej Szymanowicz sind wirklich zauberhaft. In Kombination mit dem einleitenden Text des besorgten König Edelbart, wird aus dem einfachen Anlegespiel eine kleine Geschichte. Mit wenig Spielmaterial und kompakt verpackt, kann es gut mitgenommen werden. Zum Spielen benötigt man allerdings eine ausreichend große Unterlage.

Die Grundversion des Spiels ist sehr einfach und besonders für die jüngeren Mitspieler geeignet. Werden die Kinder älter oder spielen Erwachsene alleine, lockt die gelungene Spielvariante. Ob zwei oder mehrere Spieler mitmachen, es ist ein sehr schnelles und kurzweiliges Spiel, das gut unterhält und Spaß macht. Es ist gut als Familienspiel geeignet.

Spieleinfo

Verlagsangaben
Verlag: 
Spieleautor: 
Spielerzahl: 
2-4
Altersempfehlung (ab bzw. von/bis Jahre): 
6
Spieldauer (Minuten): 
10-20
Jahrgang: 
2016
Spielkategorisierung
Fotos
Sonderkarten - Der Wettkamp der Burgbaumeister Foto: Stefanie Münzer
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