Zebra-Schwein

Ein sau-komisches Zeichenspiel

eine Spielerezension von Jürgen Strobel - 02.07.2013
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Zebra-Schwein von Schmidt Spiele
Lesezeit: ca. 3 Minuten

Gut, zugegeben nicht jeder kann Malen wie ein Picasso oder ein Vincent van Gogh. Aber das ist bei Zebra-Schwein von Schmidt Spiele auch gar nicht nötig. Denn hier werden zwei Tiere vermischt. Wer als erster errät, was für Tiere gezeichnet wurden, der hat am Ende vielleicht die Nase bei diesem Spiel vorn.

Das Zebra-Schwein wird in die Mitte des Tisches gestellt. Außenherum werden nun die sechs Ablageplättchen mit den darauf abgebildeten Augenwürfel in aufsteigender Reihenfolge abgelegt. Die Tierkärtchen werden gemischt und als verdeckter Stapel zur Seite gelegt. Bei fünf Spielern werden die ersten sechs Kärtchen aus dem Spiel genommen. Anschließend wird auf jedes Ablageplättchen offen ein Tierkärtchen gelegt. Der Startspieleer nimmt sich den Würfelbecher mit Deckel, die beiden Würfel, Zeichenblock und den Stift.

Wer bei Zebra-Schwein an der Reihe ist legt beide Würfel in den Becher deckt ihn mit dem Deckel ab und schüttelt ihn kurz. Danach schaut man geheim unter den Becher, die beiden Würfel zeigen jetzt genau was für ein Tier-Mix ensteht. Bei einem Pasch wird noch einmal gewürfelt. Der Becher wird wieder mit dem Deckel zur Seite gestellt. Jetzt ist bei Zebra-Schwein die künstlerische Seite der Spieler gefragt und sie versuchen nun so gut wie möglich, den Tier-Mix zu zeichen. Während man zeichnet, versuchen die Mitspieler die beiden Tiere zu erraten. Wer meint, es zu wissen, haut schnell auf das Zebra-Schwein, so dass es grunzt. Hat man richtig geraten, erhält man eines der beiden Tierkärtchen. Das andere bekommt der Zeichner. Hat man aber falsch geraten, so mussman die laufende Runde aussetzen. Nachdem der Tier-Mix erraten wurde, wird der Zeichenblock, der Stift und der Würfelbecher mit Deckel an den linken Nachbarn weitergegeben. Das Gesellschaftsspiel endet, wenn die Tierkärtchen nicht mehr auf sechs ergänzt werden können. Wer danach die meisten besitzt, gewinnt das sau-komische Zeichenspiel Zebra-Schwein.

Das Kinderspiel ab 6 Jahre ist genau das, was es sein will. Nämlich ein lockeres Zeichenspiel mit einem lustigen Thema. Die Idee mit dem Tier-Mix ist wirklich nett und jede Zeichnung gleicht daher einem kleinen Kunstwerk. Darauf kommt es aber nicht so sehr auf das Zeichnerische können an, sondern vielmehr auf die spezifischen Merkmale der zwei Tiere. Wer diese gekonnt herausarbeitet kann sich sicher sein das es auch nicht lange dauern wird bis das Schweinchen grunzt! Einziges Manko ist, dass man versuchen sollte, nicht zu sehr auf die beiden Tiere zu schauen, die man zeichnen muss. Hier wäre eine coole Schildkappe, wie sie bei Scotland Yard verwendet wird, hilfreich gewesen. Aber egal es geht auch so. Im Großen und Ganzen ist Zebra-Schwein ein nettes Zeichenspiel das durchaus auch mehrmals hintereinander gespielt werden kann. Man sollte noch darauf achten, dass die Kinder in etwa zur gleichen Altersgruppe gehören.

Spieleinfo

Verlagsangaben
Spieletitel: 
Grafik: 
Spielerzahl: 
3 - 6
Altersempfehlung (ab bzw. von/bis Jahre): 
6
Spieldauer (Minuten): 
20
Jahrgang: 
2012
Spielkategorisierung
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