Zeichen und Wunder

eine Spielerezension von Michael Weber - 31.10.2005
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Zeichen und Wunder von Reich der Spiele
Lesezeit: ca. 2 Minuten

Zeichen und Wunder ist ein klassisches Kommunikationsspiel. Es wird gemalt, umschreiben, Lückentexte ausgefüllt oder ein bisschen Wissen abgefragt. Alles vor einem christlichen Hintergrund, denn es handelt sich hierbei um ein Spiel aus einem christlichen Verlag. Das Spiel selbst ist eigentlich relativ unspektakulär, aber gut gemacht und sehr schön ausgestattet. Neben dem Spielbrett liegen Sanduhr, Bleistift, Würfel, Spielsteine und viele Aufgaben-Karten bei. Ziel ist es, als erster möglichst viele Aufgaben zu lösen, um die eigene Spielfigur auf das Zielfeld vorzurücken. Wenn es hieß "christliches Spiel", sollte das jedoch nicht abschrecken, denn man muss nicht tief im Glauben der christlichen Religionen zu Hause sein, um die Aufgaben zu lösen. Dennoch können Bibelkenntnisse nicht schaden, auch wenn es nicht viele Vorteile bringt, das "Buch der Bücher" auswendig zu kennen. Was ist also zu tun? Ist man an der Reihe, muss eine Karte gezogen werden, die dem Feld entspricht, auf dem sich die eigene Spielfigur befindet. Für die Lösung der Aufgabe (zum Beispiel male ein Schwert, Gras oder Himmel, zähle Orte mit dem Anfangsbuchstaben K oder Dinge, die der Mensch zum leben braucht, mit dem Buchstaben T auf, vervollständige einen Lückentext oder umschreibe einen Begriff) darf man meistens ein oder zwei Felder vorwärts ziehen. Bei den meisten Aufgaben darf der ausführenden Spieler ein Feld vorrücken, wenn ein anderer errät, was gerade dargestellt wird. dafür darf dieser dann zwei Felder vorrücken. Das macht gerade die kommunikative Komponente des Spiels aus. Außerdem profitieren andere Spieler von der eigenen Leistung. Errät es aber Niemand, profitiert auch Niemand. Man muss den Mitspielern also gutes tun, um selbst erfolgreich zu sein. Der dem Spiel zu Grunde liegende Mechanismus ist aus anderen Kommunikations- und Partyspielen bekannt, folglich auch bewährt: Das Spiel funktioniert einfach ganz hervorragend. Innovativ ist es jedoch nicht, aber man kann beim Spiel durchaus die Bibelkenntnisse auffrischen und muss kein Experte für das Christentum sein, um am Ende ganz vorne zu liegen. Die Fragen sind mit Ausnahme einer Hand voll "Klopfer" zum Teil sehr leicht, der Spaß soll eben im Vordergrund stehen. Für Kinder gibt es extra gekennzeichnete Karten, die noch etwas leichtere Aufgaben beinhalten.

Spieleinfo

Verlagsangaben
Verlag: 
Spieleautor: 
Spielerzahl: 
3 - 6
Altersempfehlung (ab bzw. von/bis Jahre): 
10
Jahrgang: 
2001
Spielkategorisierung
Spielegattung: 
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