Ape Town: Ausschnitt des Titels, Foto von Piatnik

Schafft Reiner Knizia den nächsten Erfolgshit? Im Spiel Ape Town, 2025 bei Piatnik erschienen, sind die Affen los. Und das im wahrsten Sinne des Wortes. Ganze Affengangs versuchen, sich schlau in der Stadt zu platzieren, um die besten Bananenumschlagsplätze zu regieren.

Unsere Wertung zu Ape Town

Einfach Gebiete erobern

Wirkliche Auseinandersetzungen gibt es allerdings nicht. Nach und nach legen wir in diesem Area-Control-Spiel Plättchen unterschiedlicher Affenrassen auf die verschiedenen Stadtviertel. Je nach gelegter Rasse erhält man entweder eine bestimmte Anzahl an Punkten für angrenzende Bananenumschlagplätze oder aber sichert sich einen Vorteil in der Endwertung eines Stadtviertels.

Ape Town: Detail von Spielbrett und Material, Foto von Piatnik

Einigen Affen reichen die Umschlagplätze für Bananen nicht aus. Wer diese schlau setzt, wird von den umliegenden Affen ebenfalls mit Punkten belohnt.

Die zu legenden Plättchen befinden sich rings um das Spielfeld verteilt. Benötigt man ein späteres Plättchen, so muss man alle vorhergehenden Plättchen mit einem Geldbündel bezahlen. Diese kommen demjenigen zu Gute, der sich für diese Plättchen entscheidet.

Ape Town enttäuscht

Gesellschaftsspiel Ape Town: Schachtel, Foto von Piatnik

Dass Ape Town ein neuer Spielehit oder gar Klassiker wird, wage ich zu bezweifeln. Es ist ein solides Spiel, läuft flüssig, lässt keine Regelfragen offen und ist als Familienspiel für fast jeden erlernbar.

Wirklich innovative Mechaniken birgt Ape Town jedoch nicht. Das Thema ist eher Mittel zum Zweck und eine wirkliche Abwechslung in der Spielhandlung gibt es nicht. In unseren Spielrunden wirkte das Spiel oft schnell monoton und konnte weder die Familienspieler noch Kennerspieler so recht überzeugen.

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