Reich der Spiele

Aya

Legespiel Aya - Foto von Heidelberger Spieleverlag

Cool, Dominosteine! Genau das war mein Gedanke, als ich die Schachtel von Aya von Olivier Gregoire und Thibaut Quintens (Heidelberger Spieleverlag) zum ersten Mal öffnete. Immerhin befinden sich genau 156 hölzerne, toll bedruckte, darin. Generell kommt das komplette Spielmaterial sehr farbenfroh daher.

Aya: Was findet man in der Box?

16 Landschaftsteile, 156 Dominosteine aus Holz, 25 Tierfotos, 15 Landschaftsfotos, 10 Neustartmarker und eine riesige Sanduhr (10 Minuten) mit blauem Sand. Insgesamt macht das Spielmaterial einen sehr ansprechenden und stabilen Eindruck – ein richtiger Hingucker! Das Artwork der Box ist sehr schön gestaltet und spiegelt den Spielablauf wider.

Aya: Wie geht man auf Entdeckungsreise?

Es handelt sich bei diesem Spiel um ein kooperatives Legespiel, bei dem es verschiedene Landschaftsarten und Tiere zu entdecken gilt. Nachdem die Dominosteine an die Spieler verteilt worden sind, legt man das Startteil an eine beliebige Stelle auf dem Tisch. Dieses Teil stellt eine Flussmündung dar, von der aus es nun für die Spieler gilt, einen Fluss zu legen. Auf den Dominosteinen ist, neben den verschiedenen Geländearten, auch ein Flussteilstück aufgedruckt.

Man zieht immer einen Stein und legt ihn so an, dass der spätere Dominoeffekt möglichst ohne Unterbrechung vonstattengeht, sonst gibt es Punktabzug. Zieht man aber ein Flussteil mit einem Fotosymbol, darf man entweder ein – zum Dominostein passendes – Landschaftsteil oder ein Tierfoto legen. Auf den Landschaftsteilen sind meist Abzweigungen oder Richtungswechsel abgebildet. Man kann sie an beliebiger Stelle platzieren. Auf das Plättchen dürfen aber nur Steine des gleichen Landschaftstyps.

So geht es immer weiter. Die Spieler legen einen möglichst langen Fluss, über möglichst viele Landschaftsteile. Ach ja, Tierfotos können auch noch auf die Dominosteine gelegt werden. Diese geben, wenn sie am Ende einen Stein berühren, noch Punkte. Diese Setzphase dauert zweimal zehn Minuten. In der Pause können sich die Spieler beraten, wie weitergebaut werden soll.

Der spannende Höhepunkt folgt in der so genannten Dominophase, in der die Steine endlich zum Fallen gebracht werden. Mit diesem Resultat geht man dann in die abschließende Wertungsphase. Anhand des erzielten Ergebnisses, kann man noch ablesen, welchen Erfolg die Entdeckungsreise hatte.

Ist Aya eine Reise wert?

Aya ist auf jeden Fall etwas Einzigartiges. Es macht sehr viel Spaß, den bei jeder Partie anderen Fluss durch verschiedene Gebiete zu legen. Dabei ist natürlich eine ruhige Hand gefragt, ansonsten kann bei vorzeitigem Auslösen des Dominoeffektes schon einmal Frust aufkommen. Gefallen haben mir auch die Steckbriefe der Tiere in der Anleitung. Da erfährt man nicht nur Hintergründe über die Tiere, sondern auch den Gefährdungsstatus. Da während des Spiels immer jeder gleichzeitig gefordert ist, entsteht so gut wie keine Downtime. Einzig die Frage, ob es nach der zehnten Partie noch genauso viel Spaß wie am Anfang macht, muss jeder für sich beantworten. Aber, hey: Dominosteine!

Spielregel zu Aya

Infos zu Aya

  • Titel: Aya
  • Verlag: Heidelberger Spieleverlag
  • Autor: Olivier Gregoire, Thibaut Quintens
  • Spieleranzahl (von bis): 2-5
  • Alter (ab oder von bis in Jahren): 8
  • Dauer in Minuten: 30
  • Jahrgang: 2016

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