Mit Das Geheimnis der 7 Kontinente von moses.Verlag erwartete unsere Spielerunde ein sehr interessantes Rätselspiel. Verpackt in einer kleinen, schön gestalteten Box gibt das Spiel vorerst nur wenige Informationen preis. Der Klappentext verspricht eine Verfolgungsjagd um den Globus, eine Flucht über die Kontinente. Aber es gibt noch einen anderen Punkt, der ins Auge fällt: „Das Spielmaterial wird nicht zerstört!“ steht markant auf der Mitte der Rückseite. Etwas, das uns natürlich neugierig darauf machte zu sehen, wie die Rätsel gestaltet sind.
Das Geheimnis der 7 Kontinente – doch zuerst ein Boxenstopp im Regelheft
Beim Öffnen der umweltfreundlich verpackten Spielebox begrüßt uns direkt das kleine Regelheft. „Achtung! Bitte zuerst die Anleitung lesen!“ heißt es darauf. Natürlich folgen wir dieser Bitte und lesen uns die insgesamt vier kleinen Seiten durch. Darin wird kurz und knapp der Spielablauf und die Art, wie das Spiel funktioniert erklärt.

Ungewohnt für uns war, dass alle Rätselkarten ausgelegt werden. Nur die letzte Karte bleibt für das Finale verdeckt. Der nächste Schritt besteht nun darin, die passenden Karten zusammenzusortieren, sodass Postkarten entstehen. Diese stellen den Fluchtweg des gesuchten Freundes nach, der darin Hinweise in Form von Rätseln versteckt hat. So gilt es, sich gemeinsam durch die Postkarten zu knobeln, um am Ende die Antwort auf die finale Frage geben zu können, die wir hier natürlich nicht nennen werden …!
Angenehm entspannter Rätselspaß
Direkt wollen wir hervorheben, dass Das Geheimnis der 7 Kontinente mit seiner Art des Spiels einen tollen Weg beschreitet. Da direkt alle Karten verfügbar sind zum Rätselraten, ist stets niemand außen vor. Im Gegenteil gibt es immer etwas zu tun und zu knobeln. So taugt Das Geheimnis der 7 Kontinente auch sehr gut für volle Spielegruppen mit vier Personen. 
Manche der Rätsel sind nur durch Bemalen der Spielkarten zu lösen, doch auch dafür wird eine Lösung angeboten: Dem Spiel liegen ein paar Blätter durchscheinendes Pergamentpapier bei, sodass direkt genug Material für mehrere Spielabende dabei wäre. Einzig der Schwierigkeitsgrad könnte für manche ein Manko sein, da es sich „nur“ um leichte Rätsel handelt. Auf der Packung wird mit dem Label „Einstiegslevel“ darauf auch hingewiesen. Jedoch passen die Rätsel allesamt sehr gut zu dieser Beschreibung und weichen nur wenig in etwas schwerere Hemisphären ab.
So können wir abschließend sagen, dass sich Das Geheimnis der 7 Kontinente für alle lohnt, die Spaß am Knobeln und Rätseln haben. Der niedrige Schwierigkeitsgrad eignet sich dabei auch wunderbar, um in die Welt der Knobel- und Escape-Spiele einzusteigen.

6 Kommentare
Mein Freund und ich haben das Spiel nach 30min oder so frustriert abgebrochen, da wir bereits für die ersten drei Postkarten die Tippkarten brauchten. Unserer Meinung nach gab es auf den Postkarten, mit denen man die Rätsel lösen sollte, nicht genug Hinweise (zB die Reihenfolge der Farben im Konfuzius-Tempel oder wie man von den Zahlen der Gewürze auf die Lösungszahl kommen soll). Dabei wird das Spiel als Einstiegslevel ausgelobt. Schade. Eigentlich mögen wir solche Escape-Rätsel-Spiele.
Ich habe das Spiel nach knapp 2 Stunden frustriert abgebrochen. Die Spielanleitung ist total unverständlich. Angeblich ist die Lösung eines Rätsels immer eine zweistellige Zahl die man auf einer anderen Karte wieder finden soll. Ich habe selbst mit den Tipp-Karten keine weiterführenden Karten gefunden. Das Spiel ist total schlecht erklärt und der ganze Spielmechanismus bleibt unbekannt. Ich habe schon sehr viele Escape- und Exit-Spiele gespielt, aber sowas hab ich noch nicht erlebt. Sehr schade.
Ich kann die Kommentare nicht nachvollziehen. Wir haben alle Rätsel ohne Tippkarten gelöst und hatten einen sehr lustigen Spieleabend.
Die Rätsel waren alle super einfach, aber ich habe keinen Schimmer, wie man auf Ottawa kommt. Bitte um Erklärung
Ottawa sehen wir garnicht. Aber der Rest war easy.
Wir, die 2. Oberstufe aus den Schweizer Bergen, haben wegen diesem Spiel fast geheult. Es war unverständlich. Auch nach 90 Minuten haben wir gerade mal 1 Rätsel gelöst gehabt. Entweder erhöhen sie die Altersempfehlung oder sie machen es einfacher für uns Schüler und Schülerinnen.
Wenigstens mussten wir keine Grammatikaufgaben lösen.