Flossen weg, Ausschnitt, Foto von Funbot

Wer von euch sich noch an das Spiel Twister vor 20 Jahren erinnern kann, wird jetzt bei Flossen weg! von Kenta Murayama (Funbot) feststellen, dass anstelle der Füße und Hände auf dem Spielboden nun die Finger auf den Karten auf dem Spieltisch gebraucht werden. Auch hier ist körperliches Geschick – wenn auch nur mit den Fingern – gefragt.

Der Spielverlauf von Flossen weg!

Die Regeln sind recht einfach. 24 Karten werden als Stapel auf den Tisch gelegt. Der Startspieler zieht verdeckt die oberste Karte, schaut sie sich an und legt sie verdeckt in die Nähe des Stapels. Dann legt er einen Finger auf diese Karte und zählt den Countdown von 3 bis 0. Inzwischen müssen alle anderen Spieler (auch Pinguine genannt) einen ihrer Finger auf diese Karte legen. Der nächste Spieler ist an der Reihe und zieht eine Karte.

Während des Spiels kann man seinen Finger auch wieder wegnehmen. Befindet sich nur noch ein Finger auf einer Karte, erhält dieser Spieler die Karte. Es wird so lange gespielt, bis der Kartenstapel aufgebraucht ist. Dann wird abgerechnet. Wer die meisten Punkte hat, ist Sieger bei Flossen weg.

Flossen weg, Karten aus dem Spiel, Foto von Wolfgang Laufs
Flossen weg, Karten aus dem Spiel, Foto von Wolfgang Laufs

Willkommende Abwechslung kommt ins Spiel, weil die Karten sich sehr stark unterscheiden: Es gibt Karten mit Plus- und Minuspunkten, Risikokarten sowie Ereigniskarten (z. B. „Nimm deinen Finger von einer Karte“).

Wie gut ist das Kartenspiel Spiel Flossen weg!?

Wer auf der Suche nach einem „chaotischen“ Kartenspiel ist, liegt bei Flossen weg! genau richtig. Im Verlauf des Spiels wird es immer schwieriger, seine restlichen Finger einzusetzen und vor allem noch eine Karte vom Stapel zu ziehen.

Achtung: Keine altersgemischten Runden!

Jüngere Spieler (ab 8 Jahren) haben auch ihren Spaß bei Flossen weg. Bei unseren Testspielen mit Kindern hat sich jedoch herausgestellt: Man sollte darauf achten, dass jüngere Kinder unter sich spielen sollten, da sie doch beim Spiel mit Erwachsenen – bedingt durch ihre kleinen Finger – große Nachteile haben.

Wir haben es hier mit einem leichten, schnellen Spiel „für zwischendurch“ zu tun, was auch Personen Spaß machen wird, die sonst wenig spielen. Eine gute Merkfähigkeit ist ebenfalls gefragt, um Fischkarten mit Pluspunkten zu ergattern und sich von Fallenkarten mit Minuspunkten rechtzeitig zu verabschieden.

Flossen weg ist ein Partyspiel wie Twister nur ohne Verrenkungen

Flossen weg, Schachtel, Foto von Funbot

Für diesen Twister-Ableger benötigt man wenig Platz und muss nicht seinen ganzen Körper verbiegen. Hier haben wir es mit einem typischen Absacker- oder Partyspiel zu tun – nicht mehr und nicht weniger.

Ich möchte noch darauf hinweisen, dass dieses Kartenspiel nicht mit ähnlich klingenden Spielen wie Flossen hoch! oder Flossenschlag zu tun hat.

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