Galaxolotl - Titelbild

Das Spiel Galaxolotl – No Risk, No Stars! von Stefano Negro kommt aus dem Hause Haba und richtet sich an Spieler ab 8 Jahre. Galaxolotl fördert die mathematischen Kenntnisse im Bereich 1-11. Ein Lernspiel gut verpackt, sodass es den Kids kaum auffällt.

Die Story von Galaxolotl

Die außerirdischen Galaxolotl sind von der Erde auf dem Weg zurück in die Heimat. Es gibt davon zwei Stämme, die blauen und die lilafarbigen. Beide Teams streiten um die besten Landebereiche. Jetzt darfst du das Startkommando der Raketen geben und so viel Galaxolotl zurück auf ihren Planeten schicken, wie du auf die Landfelder 1-9 verteilen kannst, ohne dass zwei gleiche auf einem Feld liegen.

Galaxolotl - Spielbrett | Foto: Sabine Bräutigam
Galaxolotl – Spielbrett | Foto: Sabine Bräutigam

So spielt man Galaxolotl

Der große Heimatplanet wird in die Mitte gelegt. Er ist in  neun Bereiche eingeteilt. Alle Galaxolotl-Figuren werden nach Farben sortiert daneben gelegt. Dann gibt es Karten, die gemischt und in zwei Stapeln unter den Planeten bereitgelegt werden. Anschließend erhält der Startspieler die Startkarte mit dem kleinen Planeten und beginnt das Spiel. Wer an der Reihe ist, hat zwei Möglichkeiten. Zuerst kann der Spieler beliebig oft landen. Dafür deckt er die oberste Karte von einem der beiden Stapel auf. Auf jeder Karte sind Sterne, (mindestens) eine Farbe (lila, blau oder beide Farben) und eine Zahl zu sehen. Die Farbe zeigt, welche Galaxolotl eingesetzt werden dürfen. Beide Farben bedeuten einen Joker, der als Hybrid bezeichnet wird. Es darf gewählt werden, welche Farbe man legen möchte. Da auf dem Planeten pro Zahlenfeld nur je ein lila und blaues Galaxolotl liegen darf, muss taktisch gut vorgegangen werden. Die Zahl gibt an, in welchem Bereichen des Heimatplaneten die Figuren landen müssen. Die Summe der Zahlen der gewählten Bereiche muss genau dieser Zahl entsprechen. Je mehr Sterne auf der Karte sind, desto mehr Punkte bringt sie am Ende des Spiels.

Galaxolotl - Spielmaterial | Foto: Verlag
Galaxolotl – Spielmaterial | Foto: Verlag

Die erste Karte wird von einem der beiden Ziehstapel aufgedeckt und offen neben die anderen Stapel auf die Seite gelegt. Sie zeigt an, wo die Galaxolotl landen dürfen und auch welche Farbe diese haben. Das sieht man an den Gesichtern und auch an den Zahlen, die jeweils die entsprechende Farbe zeigen. Dabei darf auch aufgeteilt werden.

Jedes Galaxolotl hat sein Feld

Hat man eine 7 aufgedeckt, kann man mit einem Außerirdischem direkt auf die 7 gehen oder legt auf die 3 und 4 oder auf die 1, 2 und 4 jeweils einen. Je mehr liegen, umso mehr Sternenpunkte gibt es später. Diese Mission darf solange wiederholt werden, wie man denkt, dass max. ein blaues und ein lila Galaxolotl auf einem Zahlenfeld abgelegt werden können. Möchte man die Mission beenden und die Galaxolotl einziehen lassen, wird nicht weiter gezogen. Die Menge der Galaxolotl, die auf dem Spielfeld liegen, wird zusammengezählt und entsprechend viele Sternenpunkte dürfen vom Ablagestapel gezogen werden. Dabei werden wieder die Sterne der einzelnen Karten zusammen gezählt. Mit ein bisschen Glück ist die Summe der gezogenen Sterne sogar größer als die der gelandeten Galaxolotl. Der Landevorgang inkl. Einzug ist jetzt beendet.

Wegen Überfüllung geschlossen

Hat man sich allerdings überschätzt und weitere Raketen gestartet, also Karten aufgedeckt, und es würden die benötigten Felder bereits mit einem blauen und lila Galaxolotl belegt sein, gibt’s eine Bruchlandung: Alle Galaxolotl müssen liegen bleiben. Der Raketenführer muss die Startmacht an den nächsten weitergeben. Dieser darf entweder diesen Start fortführen oder gleich den Galaxolotln beim einziehen helfen und die Punkte nehmen. Dann ist sein Start auch beendet und der nächste Spieler ist dran. Sobald nur noch ein Kartenstapel auf dem Tisch liegt, wird die Runde noch zu Ende gespielt.

Das Spiel endet, wenn  alle Karten gespielt wurden. Danach werden die Sterne auf den gesammelten Karten gezählt. Wer die meisten Sternpunkte besitzt, gewinnt das Spiel.

Macht Galaxolotl Spaß?

Mir gefällt Galaxolotl, weil das Spiel einfach zu lernen ist und trotzdem spannend bleibt. Man muss sich konzentrieren und ein gutes Zahlenverständnis haben. Gleichzeitig sorgt das Spiel dafür, dass jede Partie anders verläuft. Es trainiert die mathematischen Fähigkeiten im Bereich 1-11. Das Spiel macht Kindern und Erwachsenen viel Spaß.

Galaxolotl - Spielmaterial | Foto: Sabine Bräutigam
Galaxolotl – Spielatmosphäre | Foto: Sabine Bräutigam

Die Spielregeln sind leicht zu verstehen und schnell erklärt. Schon nach wenigen Minuten können auch jüngere Kinder selbstständig mitspielen. Die bunten Illustrationen und die liebevoll gestalteten Spielfiguren machen das Spiel besonders schön.

Galaxolotl überzeugt

Galaxolotl ist ein tolles Familienspiel mit einfachen Regeln und einer schönen Gestaltung. Deshalb eignet sich das Spiel gut für Familien mit Kindern und für alle, die kurze und abwechslungsreiche Spiele mögen und dabei spielerisch den Kopf trainieren wollen.

Meine Mädels mit 5 und 7 Jahren haben das Spiel auch schnell verstanden und mit dem Rechenschieber die Zahlen bewältigt. Daher finde ich es ein tolles Lernspiel und würde es auch im Grundschulbereich einsetzten.

Galaxolotl - Spieleschachtel Quelle: Verlag
Galaxolotl – Spieleschachtel Quelle: Verlag

 

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