Stichspiel Makoto: Schriftzug, Bild von HUCH!

Mit Taktik und wunderschönen Japan-Illustrationen spielst du in Makoto von Simon Weinberg Kartenkombinationen aus. Das Spiel ist bei Huch! erschienen. Für zwei bis sechs Mitspielende und ab acht Jahren empfohlen.

Wie spiele ich Makoto?

Makoto -Spielsituation, Bild von Nadine Aumüller
Makoto -Spielsituation, Bild von Nadine Aumüller

Ich bereite das Spiel entsprechend der Anleitung vor. Je nach Anzahl der Mitspielenden werden Karten aus dem Deck entfernt. Die Anzahl der Handkarten variiert auch.

In meinem Zug kann ich eine der folgenden Aktionen wählen:

  • Karte(n) spielen und optional das Lager nutzen: Ich kann Karten aus verschiedenen Kombinationen spielen. Eine einzelne Karte, zwei oder mehr Karten mit gleicher Zahl, drei oder mehr Karten mit aufsteigender Reihenfolge. Auch gibt es eine Kartenkombination, genannt „Die Unbesiegten“. Diese besteht aus vier Karten mit der gleichen Zahl. Anschließend kann ich Karten in das offene Lager legen oder Karten aus dem offenen Lager auf die Hand nehmen. Hierbei muss ich die vorgegebenen Regeln beachten. Alle anderen Mitspielenden müssen die gleiche Kombinationsart mit gleich vielen Karten spielen, allerdings jeweils mit mindestens einer höheren Karte. Ausnahme bilden „die Unbesiegten“. Diese Kombination darf ich in meinem Zug immer spielen.
  • Passen: Wenn ich keine Karten spielen kann oder möchte, darf ich passen. Tue ich das, darf ich eine verdeckte Karte vom Orakeldeck ziehen. Möchte ich diese Karte behalten, muss ich eine andere Karte aus der Hand abwerfen. Ich darf aber auch die gerade gezogene Karte wieder ablegen.

Runden- und Spielende

Makoto - Kartenhand, Bild von Nadine Aumüller
Makoto – Kartenhand, Bild von Nadine Aumüller

Eine Runde endet bei Makoto, sobald alle Mitspielenden bis auf einen gepasst haben. Dieser nimmt die gespielten Karten aus der Tischmitte für die Endwertung an sich. Jedoch bringen nur bestimmte Karten Punkte.

Eine neue Runde beginnt. Makoto ist zu Ende, sobald alle Mitspielenden ausgestiegen sind, indem alle Handkarten ausgespielt wurden. Je früher ich meine Handkarten ausspiele, umso mehr Punkte bekomme ich. Der Mitspielende, der übrig bleibt, hat noch einmalig die Möglichkeit, Handkarten in die Tischmitte zu spielen. Kann er dies tun, darf dieser die Karten vom Tisch an sich nehmen und werten. Wer die meisten Punkte hat, gewinnt Makoto.

Das Urteil: Wie gut ist Makoto?

Makoto ist für mich ein schnell erklärtes Stichspiel mit kurzer Spieldauer. Das Artwork und die Qualität der Karten gefallen mir sehr gut. Der Spielspaß ist mit mehr Spielenden höher, als nur zu zweit.

Makoto - Spieleschachtel | Quelle: Huch!
Makoto – Spieleschachtel | Quelle: Huch!

Auch wenn es mittlerweile einige Kartenspiele gibt, bei denen immer wieder höhere Kombinationen ausgespielt werden müssen, hat es mich spielerisch überzeugt. Durch den Kniff mit der „Unbesiegten-Kombination“ bleibt es spannend, ob meine hohe Kombi, die ich gespielt habe, ausreicht, um die Karten für mich zu gewinnen.

Spannend ist die offene Auslage, wo ich die Möglichkeit habe, Karten auf die Hand zu nehmen, um meine Handkarten zu verbessern oder Karten abzulegen, damit ich die Karten loswerde, die ich nicht benötige. Hinzu kommen auch Überlegungen: Spiele ich meine hohe Kombination aus oder passe ich lieber und warte noch ab, da aktuell noch nicht viele Punkte auf dem Tisch liegen? Denn ich möchte ja nicht zu früh, aber auch nicht zu spät meine Handkarten alle ausspielen.

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