Reef Gardens: Ausschnitt der Titelillustration, Foto von dlp games

Als Meeresschützender tauche ich in Reef Gardens ab in die schillernde Welt der Korallenriffe und begebe michauf Mission, diese lebenswichtigen Ökosysteme zu retten. Mit geschickter Hand pflanze ich neue Korallen, erschaffe blühende Rifflandschaften und sollte meine begrenzten Ressourcen klug nutzen. Reef Gardens von Jeffrey D. Allers ist bei dlp games erschienen und ab zehn Jahren empfohlen.

Wie spiele ich Reef Gardens?

In meinem Zug kann ich aus zwei Aktion auswählen. „Anpflanzen“ oder „Auftauchen“.

Was passiert beim Anpflanzen?

Reef Gardens: Anpflanzen, Foto von Nadine Aumüller
Reef Gardens: Anpflanzen, Foto von Nadine Aumüller

Beim Anpflanzen suche ich mir eine Reihe in der Gärtnerei aus, bezahle die Kosten und lege die Korallenplättchen anhand der Legeregeln auf dem Spielplan. Sollte ich ein neues Korallenriff anpflanzen, markiere ich dieses durch meinen Taucher. Am Ende meines Zuges überprüfe ich, ob die Gärtnerei aufgefüllt werden muss und eine neue Unterwasserstation auf den Spielplan gebaut wird.

Wie funktioniert Auftauchen?

Reef Gardens: Auftauchen, Foto von Nadine Aumüller
Reef Gardens: Auftauchen, Foto von Nadine Aumüller

Wähle ich die Aktion Auftauchen, nehme ich einen oder mehrere Taucher auf mein Playerboard zurück und werte die Korallenriffe. Hierbei bekomme ich Siegpunkte und Geld.

Reef Gardens ist variabel

Die Unterwasserstationen werden während des Spieles bei gewissen Bedingungen gewertet. Durch eine Spielversion, die hinzugefügt werden kann, wird das Spiel noch etwas komplexer und bringt zusätzlichen Kniff hinein. Auch gibt es durch eingesammelte Muschelplättchen die Möglichkeit, Sondereffekte zu nutzen oder zusätzlich Siegpunkte zu generieren. Am Ende findet noch eine Schlusswertung statt. Der Spielende mit den meisten Siegpunkten gewinnt bei Reef Gardens.

Reef Gardens: Aufbau, Foto von Nadine Aumüller
Reef Gardens: Aufbau, Foto von Nadine Aumüller

Wie ist mein Eindruck von Reef Gardens?

Reef Gardens hat mich nach der ersten Partie etwas ratlos zurückgelassen. Ist es doch nur ein weiteres Plättchenlegespiel? Ja, es ist ein weiteres Plättchenlegespiel.

Was macht Reef Gardens anders als andere Spiele mit dieser Mechanik?

Reef Gardens: Spielsitutation, Foto von Nadine Aumüller
Reef Gardens: Spielsitutation, Foto von Nadine Aumüller

Es macht einiges anders und mit einem gewissen Kniff. Der Auswahlmechanismus der Korallenplättchen aus der Gärtnerei. Wann ist es taktisch klug, aufzutauchen? Tauche ich jetzt schon auf oder erst, wenn ich Geld benötige? „Halt!“ Die Unterwasserstation ist noch nicht gewertet. Nehme ich jetzt meinen Taucher zurück, falle ich aus der Wertung. Diese Überlegungen begleiteten mich im Spiel zu viert. Im Spiel zu zweit hat Reef Gardens dagegen wenig Interaktion. Ein Gefühl des Nebeneinanderlegens und nach kurzer Zeit ein langweiliges Spielgefühl.

Reef Gardens: Schachtel, Foto von dlp games

Reef Gardens hat mir mit mehr Spielenden ein besseres Spielgefühl, mehr Interaktion und nicht nur ein stumpfes Korallenplättchenlegen beschert. Auch wenn der Spielplan beidseitig bedruckt ist, eine Spielseite für ein kurzes oder für weniger Personen und eine Seite für ein längeres Spiel, bringt die kleinere Fläche bei weniger Personen nicht die Spielfreude wie mit mehr Spielenden. Ein Kritikpunkt ist für mich der Spielplan, der bei meiner Schachtel von Anfang an so gebogen ist, dass er nicht gerade auf dem Tisch aufliegt. Dadurch können die Plättchen leicht verrutschen.

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