Brettspiel Rising Cultures: Ausschnitt des Titels, Bild von Huch
Reich der Spiele RezensionRising Cultures

Du hast das Schicksal einer ganzen Nation in der Hand. Wirst du im Spiel Rising Cultures dein Kartendeck optimal nutzen, um dein Volk zur kulturellen Blüte führen? Rising Cultures ist ein Zwei-Personen-Spiel von Aske Christiansen und Francesco Testini, erschienen bei Huch! und ab 14 Jahren empfohlen.

Wie spiele ich Rising Cultures?

Rising Cultures: Schachtel und Karten, Bild von Nadine Aumüller
Rising Cultures: Schachtel und Karten, Bild von Nadine Aumüller

Ich spiele über sieben Runden, diese werden von Provinzkarten angezeigt. Jede Runde besteht aus drei Phasen. Nachdem ich mir ein Volk ausgewählt habe, nehme ich das entsprechende Kartendeck und Völkertableau. Jedes Volk hat sein eigenes Kartendeck und eigene Fähigkeiten. Nach der Vorbereitung des Spieles kann ich beginnen.

Phase eins – Einkommen

Die erste Phase ist „Einkommen“. Hier überprüfe ich, welches Einkommen ich mithilfe meiner Karten, die ich gespielt habe, und Freischaltungen auf meinem Völkertableau erhalte. Zu Spielbeginn entfällt diese Phase.

Phase zwei – Handkarten spielen

Rising Cultures: Spielszene, Bild von Nadine Aumüller
Rising Cultures: Spielszene, Bild von Nadine Aumüller

In dieser Phase ziehen die Spielenden gleichzeitig vier Handkarten von ihrem Deck. Davon werden drei Handkarten gespielt. Die vierte Karte wird am Ende der Phase verdeckt auf das eigene Kartendeck gelegt. Ich kann meine Handkarten ausspielen, um Münzen oder militärische Stärke zu erhalten, oder meinen Ressourcen­vorrat erhöhen. Ich habe auch die Möglichkeit, ein Bauwerk zu errichten oder eine Person einzusetzen, um kulturell Fortschritte zu erlangen.

Phase drei – Provinzkarte und Fortschrittsmarker erhalten, Münzlimit beachten

Rising Cultures: Karten, Bild von Nadine Aumüller
Rising Cultures: Karten, Bild von Nadine Aumüller

Am Ende der Runde erhalte ich die Provinzkarte, wenn ich diese am besten erfülle. Den Fortschrittsmarker bekommt der Spielende, der den größten kulturellen Fortschritt vorweisen kann. Nun überprüfe ich mein Münzlimit und starte eine neue Runde. Habe ich am Ende des Spieles die meisten Siegpunkte, gewinne ich Rising Cultures.

Meinung: Wie finde ich Rising Cultures?

Rising Cultures erinnert mich an einigen Stellen an 7 Wonders Duel. Ich habe einige Partien gebraucht, um mit den verschiedenen Völkern zurechtzukommen. Jedes Volk hat seine eigene Dynamik und Strategie, um erfolgreich zu sein. Die Regeln sind verständlich geschrieben und zu jedem Volk gibt es eine extra Übersicht mit all den Karten und Effekten, die dieses Volk bringt.

Ich habe auch gemerkt, dass mir nicht jedes Volk liegt. Bei dem einen komme ich besser zurecht als bei dem anderen. Ich werde immer wieder gefordert, wenn ich nach mehreren Partien mit einem Volk zu einem anderen wechsle. Auch gibt es in der Komplexität der einzelnen Völker Unterschiede.

Mir hat Rising Cultures dennoch Spielspaß und Freude bereitet.

Diese Mischung aus Überlegungen ist gelungen: Wofür nutze ich jetzt die Karte? Möchte ich durch diese Karte Ressourcen generieren oder meine militärische Stärke ausbauen? Habe ich bei dieser Karte mehr davon, sie als Bauwerk oder Person zu spielen, um die Boni oder Siegpunkte zu erhalten? Das sind alles Überlegungen, die eine gewisse taktische Tiefe in dieses Spiel bringen.Rising Cultures: Schachtel, Bild von Huch

Jede Partie Rising Cultures hat sich für mich anders angefühlt. Es ist auch viel abhängig davon, wie ich die Karten auf die Hand bekomme. Ich kann Pech haben und am Anfang Karten auf der Hand haben, die mir zum Spielende einige Siegpunkte generieren, kann sie aber nicht spielen, da mir noch die Ressourcen fehlen, und muss diese Karte für etwas anderes nutzen. Auf der anderen Seite kann ich Glück haben, die Karten so spielen zu können, wie ich das meiste herausholen kann.

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