The Royal Society of Archeology - Titelbild | Quelle: Verlag
Reich der Spiele RezensionThe Royal Society of Archeology

The Royal Society of Archeology

von Nadine Aumüller
2 Minuten Lesedauer
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In The Royal Society of Archeology von Eric Jumel spiele ich zu Beginn des 20. Jahrhunderts eine archäologische Gesellschaft, die ihr Fachwissen nutzt, um Entdeckungen auf verschiedenen Kontinenten zu erforschen. Erschienen ist dieses Spiel bei Huch!. Es ist für 1-4 Spielende und ab 14 Jahren empfohlen.

Wie spielt man The Royal Society of Archeology?

The Royal Society of Archeology geht über vier oder fünf Runden, je nach Anzahl der Mitspielenden. In diesem knackigen Worker-Placement-Spiel setze ich meine Forschendenfigur bei den verschiedenen Orten auf dem Spielplan ein, um Aktionen zu spielen.

Ich kann die „University of London“ besuchen, um mir Wissen anzueignen. In „The City“ kann ich Gönner treffen, die mich finanziell für eine Gegenleistung unterstützen, oder ich verkaufe ein Relikt. Beim „Port of London“ breche ich zu Expeditionen auf, bei denen eine gewisse Expertise und genügend Wissen gefragt sind, um Relikte zu entdecken und Boni zu erhalten. The Royal Museum ist der Ort, an dem ich meine Relikte ausstellen oder studieren kann.

The Royal Society of Archeology - Spielmaterial | Quelle: Verlag
The Royal Society of Archeology – Spielmaterial | Quelle: Verlag

Auch muss ich nach bestimmten Jahren die königlichen Anforderungen von König Georg V. erreichen. Sollte ich dies nicht schaffen, können mir Nachteile entstehen. Meine Entdeckungen der Royal Society zu präsentieren kann mir Boni oder zum Spielende zusätzlich Prestige bringen. Wer am Ende das beste Gleichgewicht aus Prestige und Gelehrsamkeit herstellen kann, gewinnt die Partie.

Wie finde ich The Royal Society of Archeology?

Die Spielregeln finde ich gut und verständlich geschrieben. Aufgrund der gelungenen Bebilderung konnte ich mich schnell zurechtfinden. Auch die kleinen Flavortexte an einigen Stellen in der Anleitung sind sehr interessant und lesenswert.

Das Spielmaterial hat eine hochwertige Qualität. Mein einziger Kritikpunkt ist der Spielplan: Durch die vielen Faltungen liegt er leider nicht komplett flach auf dem Tisch, sondern wölbt sich an mehreren Stellen.

Nach meiner ersten Partie war ich zunächst etwas unsicher, wohin mich meine Reise mit diesem Spiel führt. Ich hatte das Gefühl, als würden mir Spielzüge fehlen, oder ich habe vielleicht sogar einen Regelfehler gemacht. Das war allerdings nicht der Fall. Mit jeder weiteren Partie von The Royal Society of Archeology wurde das Spiel für mich klarer und ich habe die Mechaniken immer besser verstanden.

The Royal Society of Archeology ist ein knackiges Worker-Placement-Spiel, das eine gute Planung verlangt. Der Schlüssel zum Erfolg liegt meiner Meinung nach darin, sich auf bestimmte Ziele zu konzentrieren. Wer versucht, möglichst alles und viel zu erreichen, wird schnell feststellen, dass das kaum funktioniert – genau das war auch der Grund, warum meine erste Partie deutlich weniger erfolgreich verlief. Ebenso wichtig ist das richtige Timing: Zu entscheiden, wann welche Aktion mir den größten Nutzen bringt. Insgesamt belohnt das Spiel vorausschauendes Planen und wird mit jeder Partie besser, je mehr ich meine Möglichkeiten verstehe und meine Züge sinnvoll nutze.

The Royal Society of Archeology - Spieleschachtel | Quelle: Verlag
The Royal Society of Archeology – Spieleschachtel | Quelle: Verlag

 

3 Kommentare

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Michael Kühnapfel 31. August 2026 - 05:41

Die Rezension ist wegen des massiven Gendersoziolekts kaum lesbar. Forschendenfigur. Was soll das? Sind Spielemagazine jetzt Verbreitungsmedium für Männerhass? Pseudowissenschaftliche Voodoosprache? Mittelalterliche Wortmagie? FLINTA Bullshit? Lasst doch die Politisiererei und schreibt winfach über Spiele. In normaler, regelbasierer Sprache mit geschlechtneitralem, inkludierendem generischen Maskulinum. Dann zählen wieder Inhalte und nicht die Anzeige der Zugehörigkeit zu einer bestimmtrn Gruppe. Bäh!

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Michael Weber
Michael Weber 31. August 2026 - 08:45

Vielen Dank für dieses Feedback. Wir versuchen, an enigen Stellen geschlechtersensible Formulierungen zu finden. Das gelingt mal mehr, mal weniger gut. Eine Erläuterung für unser Vorgehen ist hier nachlesbar:
https://www.reich-der-spiele.de/specials/editorial-gender-sonderzeichen
Die Kritik lassen wir in zukünftige Verbesserungen einfließen.

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Axel Bungart
Axel Bungart 31. August 2026 - 10:20

Lieber Michael Kühnapfel, nicht bei allen trifft das Gendern auf Gegenliebe, und ich versichere Dir, ich verstehe das sehr gut. Wir lassen es daher auch unseren Rezensenten frei, ob sie gendern möchten oder nicht. Jedoch behalten wir es uns vor, wenigstens grammtikalisch richtig zu gendern. Asterisken (Gendersterchen) oder andere Kombinationen (mit Schrägstrich, Doppelpunkt) lassen wir aus Überzeugung nicht zu, da es das Lesen eines Textes in der Tat erschwert und durch keine Institution der Deutschen Sprache gedeckt wird.

Im Text von Nadine Aumüller kommt nur ein einziges Wort („Forschendenfigur“) vor. Dies ist auch aus meiner Sicht die verträglichste Form des Genderns. Mitnichten kann man hier aber von massivem Einsatz des Genderns sprechen. Die angebliche Nichtlesbarkeit des Textes kann also auch nicht darauf beruhen.
Wie Michael Weber schon schrieb, sind wir für sachliche, gerechtfertigte Kritik offen. Übertriebene und ungerechtfertigte Kritik halten wir für unangemessen, veröffentlichen aber auch diese, da wir keine Meinnung von vornheirein zensieren wollen.

Axel Bungart
Chefredakteur

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