An diesem Spieleabend wartete mit Tapple von Ooba Games aus dem Huch!-Verlag ein kurzes, knackiges Party-Spiel auf uns. In der Verpackung ist gut gesichert die Spiel-Scheibe, die das zentrale Element darstellt. Zusätzlich erklärt eine kleine, beiliegende Anleitung die Regeln in einfacher Form. So wollten wir auch direkt loslegen … wurden aber ausgebremst. Denn zuerst galt es, Batterien zu besorgen, da zwei AA-Batterien nötig sind, um das Spiel mit Energie zu versorgen. Zum Glück hatten wir nach kurzer Suche welche zur Hand und konnten so auch mit dem Spielen beginnen.
Tapple – einfach und schnell
Die Regeln von Tapple sind ziemlich einfach: Auf dem Tisch steht eine Art UFO. Ein rundes Gerät, an dessen Rand sich Buchstabentasten befinden. Das Gerät dient zum einen als Timer und darüber hinaus dazu, bereits verwendete Buchstaben zu markieren.
Der aktive Spieler wählt von einer Karte eine von vier Kategorien aus (z. B. Filme, elektronische Geräte, Blumen). Dann nennt er dazu innerhalb von zehn Sekunden einen Begriff. Passt die Antwort, drückt der Spieler den entsprechenden Buchstaben nach unten und betätigt den Timerbutton in der Mitte des Geräts. Für den nächsten Spieler steht dieser Buchstabe nun nicht mehr zur Verfügung und die Aufgabe wird schwerer.
Dies wird reihum so lange gespielt, bis ein Sieger übrig bleibt. Und sollte es wirklich zu einem Gleichstand kommen, wird von der Karte eine neue Kategorie gewählt. Der Sieger einer Runde erhält anschließend die bespielte Karte. Wer zuerst drei Karten sein Eigen nennt, gewinnt das Spiel.
Kreative Wortkreationen voraus!
Natürlich bedingt das Spielprinzip, dass plötzlich ganz neue Worte entstehen. So wird vielleicht aus einem einfachen Pömpel ein „Toilettenentstopfer“ oder aus einem Rührbesen ein „Rührteigverrührer“. Der laut tickende Timer trägt dazu bei, dass stressbedingt solche Kreationen entstehen können. Hier liegt es in der Hand der Gruppe, zu entscheiden, wie weit solche Wortneuschöpfungen noch in Ordnung sind. Allerdings bieten diese Momente viel Potenzial zur Beanspruchung der Lachmuskeln.

Aufgrund des Spielprinzips kann Tapple nicht einen ganzen Abend lang begeistern. Dafür ist es jedoch schnell erklärt und aufgebaut. So eignet sich das Wortspiel für uns wunderbar, um auf einfache Art zum Beispiel Wartezeiten zu überbrücken. Einziges Manko ist hier der Batteriebetrieb, da das Spiel leider ohne Batterien nicht verwendbar ist. Davon abgesehen werden wir sicher immer mal wieder unseren Spaß mit Tapple haben – und sei es auch nur für eine kurze, knackige Runde um den Abend zu starten.

3 Kommentare
Enttäuschend!!z.B Kategorie Weihnachten und dann gibt es kein P für Plätzchen?Sound ist auch sehr sehr laut!Nicht angenehm für die Ohren!Würde es nicht weiterempfehlen!
An für sich finde ich schon dass das Spiel Spaß macht! Es Fodert die Kreativität Denkfähigkeit und ist sehr kurzweilig
Aber den Sound finde ich auch zu laut und es ist nervig dass man den 10 sek. Timer nicht vorher stoppen kann.
Das „P“ habe ich auch schon sehr vermisst da oft die ersten Wörter die mir eingefallen sind mit P begannen wie z. B. Popeye, Pfarrer, Paprika
Dass Q, X, Y, fehlen finde ich dagegen gut
P wird gedisst!
Spiel macht spaß aber wir vermissen das P!!!!! Soviele Worte die man mit P bilden könnte Prinz, Prinzessin, Pfarrer, Paprika