Zwai: Ausschnitt des Spiels, Foto von Piatnik

An den Küsten Hawaiis ist das Hai-Paar Bob und Renate auf der Suche nach einem leckeren Happen. Die Fische haben aber wohl etwas dagegen, als Mahlzeit für die Zwai zu enden und versuchen, sich möglichst geschickt zu gruppieren.  Im Karten-Legespiel von Dirk Baumann (veröffentlicht vom Verlag Piatnik) ist es die Aufgabe der Spielenden, ihre Fische vor dem gefährlichen Paar zu retten. Wenngleich es schwer fällt, eine passende Strategie auszumachen, entfaltet sich hier ein spannender Knobelspaß für Zwischendurch.

Unsere Wertung zu Zwai

Zwai ist ein Drama in drei Akten

Die zwei bis vier Spielenden kämpfen in drei Runden darum, möglichst viele ihrer Fische vor dem Schicksal als Haifutter zu bewahren.  Dafür wählt zu Beginn jeder eine Fischart. Diese hat keinen Einfluss auf das Spiel und eine von der Spielerzahl abhängige Anzahl von Handkarten. Diese haben jeweils null bis vier Fische abgebildet.Zwai: Spielsszene, Foto von Felix Schröder

Nun geht es darum, diese Fische der Reihe nach in ein 16-Felder-Muster zu legen, klassischerweise ein 4×4-Feld. Die beiden Haie fressen zum Ende der Runde die Zeile und Spalte mit den meisten Fischen. Nach drei gleich ablaufender Runden gewinnt die Person mit den meisten überlebenden Tieren. Es gilt somit, geschickt die Haie auf die Schwärme der anderen Spieler zu lenken und dabei selbst genügend Fische zu platzieren.

Netter Zeitvertreib für mindestens drei Spieler

Zwai ist ein sehr einfaches und kurzes Kartenspiel. Die Anleitung ist kompakt und gut verständlich. Auch das Material ist hochwertig, das Design ansprechend. Besonders die Kugelfische haben alle am Test Beteiligten überzeugt! Der schnelle Aufbau und die wenigen Spielelemente machen das Spiel ideal für Unterwegs.

Das Spielkonzept von Zwai ist eingängig und in sich logisch. Es ist definitiv für Kinder ab acht Jahren geeignet, da die Rechenaufgaben innerhalb der Runde im Zahlenraum bis 10 bleiben und auch beim Zusammenzählen der Punkte selten eine Zahl größer als 30 erscheint. Doch auch Erwachsene können hier ihren Spaß haben. Es können stets andere Ansätze und Tricks erprobt werden, damit die eigenen Fische überleben. Eine richtige Strategie ist mir jedoch nicht aufgefallen.

Nach mehreren Runden kam mir das Legen leider etwas zu willkürlich vor.

Zwai: Schachtel, Foto von Piatnik

Auch wenn es für 2-4 Spieler entworfen wurde, rate ich vom Spiel zu zweit ab! Die Abläufe sind dabei einfach nicht rund, man kann keine Fallen legen –  es wird schon während der ersten Partie langweilig. Doch für drei oder vier Konkurrenten kann der Kampf um den eigenen Schwarm ein netter Zeitvertrieb werden.

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