InterCity

Im Stundentakt von Stadt zu Stadt

ein Spiele-Artikel von Roland G. Hülsmann - 07.04.2014
Spiel InterCity - Foto von Roland G. Hülsmann
Lesezeit: ca. 2 Minuten

Spielmaterial: 1 Spielplan, 10 Lokomotiven, 12 Fahrgäste, 5 Farbwürfel, 56 Karten (14 Starts,12 Ziele,18 Ereignisse, 12 Stationen)

Kommentar: Der Spielplan zeigt die alte BRD mit den damaligen 5 IC-Linien. Auf jeder Linie verkehren zwei Züge. Zu Beginn zieht jeder Spieler eine Startkarte. Auf der sind zwei Zusteigebahnhöfe, auf die er seine zwei Figuren setzt. Dann werden die beiden obersten Zielkarten aufgedeckt, die je eine Zwischenstation und ein Ziel enthalten. Jeder Spieler muß nun zu jedem Ziel eine seiner Figuren bringen.Jeder Spieler, der an die Reihe kommt, bewegt jeden Zug um ein Feld vorwärts. Anschließend würfelt er mit den 5 Farbwürfeln. Die haben je einmal eine der 5 Zugfarben und einen Joker. Er darf bis zu dreimal würfeln, um das bestmögliche Ergebnis zu erzielen. Dabei darf er Würfel liegenlassen, die ihm schon passen. Für jeden gewürfelten Farbpunkt wird der entsprechende Zug zwei Felder voran gesetzt. Ein Joker kann für einen beliebigen Zug genommen werden. Drei Joker können auch für eine Ereigniskarte eingesetzt werden. Eine Ereigniskarte beeinflußt das Spiel und der Spieler entscheidet ob und wann er sie einsetzt. Fährt ein Zug über einen Bahnhof, können Personen aus- und zusteigen; auch die anderer Spieler. Da ein Zug nur zwei Plätze hat, wird im Zweifelsfall um die Mitfahrgelegenheit gewürfelt. Hat ein Spieler mit zwei Personen die Zielstationen erreicht (und ist auch über die Zwischenstationen gefahren), gewinnt er das Spiel.

Fazit: Ein wirklich schönes Familienspiel, das durchaus auch einiges an Strategie und Taktik erlaubt.

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