Isaac Asimov's Sternenhändler

ein Spiele-Artikel von Roland G. Hülsmann - 18.03.2014
Isaac Asimov's Sternenhändler - Foto von Roland G. Hülsmann
Lesezeit: ca. 1 Minute

Spielmaterial: Spielplan, 170 Spielmarken, Geldscheine, Ereignis- und Auftragskarten, Spielerkarten, 6 Sternenschiffe, Würfel.

Kommentar: "Isaac Asimov's Sternenhändler" bietet zwei Spielvarianten: Ein etwas kürzeres Basisspiel und eine komplexere Variante, bei der längerfristige Strategien im Vordergrund stehen. Jeder Sppieler hat Sondereigenschaften. Ein besonderes Bonbon: Die Geldscheine zeigen die Köpfe von bekannten Science-Fiction-Autoren, wobei der höchste Wert natürlich dem Namensgeber Isaac Asimov gewidmet ist, der im Übrigen auch die Vorlage zu "I Robot" geschrieben hat.

Auch wenn es in erster Linie darum geht, durch Handel ein reicher Mann zu werden, so ist im galaktischen Kaiserreich auch das damit verbundene Prestige und Ansehen bei Hofe wichtig. Und da sind manchem fiesen Zeigenossen manchmal auch nicht so legale Mittel recht ...

Und wer die Namen auf der Sternenkarte genauer unter die Lupe nimmt, wird dort noch die eine oder andere Anspielung auf bekannte Werke der Science Fiction finden.




 

Spieleinfo

Kommentare

Die Geldscheine, die speziell für die deutsche Ausgabe entwickelt wurden, sind chronologisch aufsteigend gestaffelt von Jules Verne bis Isaac Asimov. Mit dem Wert haben die ausgewählten Autoren nichts zu tun.

 

Tom Loock, Lektor der deutschen Ausgabe

"Sternenhändler" ist eines der unterhaltsamsten und spannendsten Spiele, das ich kenne. Jahrelang gab es bei unseren Spieleabenden keine Diskussion, welches Spiel hauptsächlich gespielt werden würde - nämlich dieses.

Als das Internet und e-Bay flügge wurden, waren wir ganz stolz, als zwei von uns es schafften, sich eines der schon lange nicht mehr erhältlichen Spiele zu ersteigern. Ich habe mir selbst eines gebastelt, sogar mit kleinen Raketen aus Fimo.

Für Science Fiction Fans sind die Aufträge und die Planeten keine Unbekannten... aber man muss gar kein SF-Fan sein, um an dem Spiel Spaß zu haben.

Ein paar Ergänzungen zu der kurzen Beschreibung: ein Spiel mit der komplexeren Variante dauert 2,5 bis 3 Stunden und eignet sich ideal für 5 Spieler. 6 sind auch gut, aber da braucht man schon viel Übersicht (und/oder etwas Erfahrung). Zu viert passiert ein bisschen zu wenig, ist aber für das erste Mal nicht schlecht.

Da man den Mitspielern/Gegnern per Aktionskarten immer wieder Pläne vereiteln kann, bleibt es bis zum Schluss spannend, wer gewinnt. Am Ende geht es dann oft sehr schnell, wenn den Gegnern die fiesen Karten ausgehen.