Hippodice Autorenwettbewerb 2011 entschieden

Afrika 1830 von Alexander Pfister gewinnt den Hauptpreis

ein Spiele-Artikel von Andre Groth - 14.03.2011
Lesezeit: ca. 2 Minuten

Schon zum 23. mal wurde am vergangenen Wochenende die Preisträger des Hippodice Spieleautoren-Wettbewerbs ausgezeichnet. Die achtköpfige Jury entschied sich für diese Spiele:

Bei dem Preisträger Afrika 1830 von Alexander Pfister schlüpfen die Spieler in die Rolle von Investoren von Handelskompanien im Afrika des 19. Jahrhunderts. Um Anteile erwerben zu können, bewirtschaften die Spieler Plantagen oder schürfen in Minen nach Gold. Wer die meisten und wertvollsten Anteile besitzt, d.h. der reichste Spieler, gewinnt.

Der zweite Platz geht an Robert Schuppe mit Hexa Maxima. Hier versuchen die Spieler ihre Spielfigur von einem Startfeld zu einem Zielfeld zu bewegen. Alle bauen ihre Wege zwischen Start und Ziel gleichzeitig, aber erst wenn der Weg fertig ist und sich die Spielfigur bewegt, ändern sich auch die Wege.

Der letzte Platz auf dem Treppchen bleibt Vasall von Volker Sänger, bei dem die Spieler um die Nachfolge des Königs kämpfen. Um diese zu erlangen, schicken sie ihre Gefolgsleute in die Dörfer oder zu Märkten und Schaukämpfen aus, um ihre Lehen zu vergrößern.

 

Im Rahmen des Wettbewerbes, vergibt der Hippodice Spieleclub zusätzlich zwei Sonderpreise:  Den Sonderpreis bestes Kinderspiel erhält Bienchen Bande von Carsten Schauf. Den Sonderpreis des besten abendfüllenden Spieles erhält Ruhrschifffahrt von Thomas Spitzer.

Alle Ergebnisse können auf der Hippodice Homepage eingesehen werden. Dort steht auch das Ergebnisheft mit genaueren Beschreibungen zu den Spielen des diesjährigen Wettbewerbs zum Download bereit.

 

Quelle: 
Hippodice Spieleclub