Deutsche 7-Wonders-Meisterschaft entschieden

Thomas Kaufhold gewinnt das Turnier

ein Spiele-Artikel von Jörg Deutesfeld - 29.11.2012
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Thomas Kaufhold aus Hannover hat sich bei der ersten Deutschen 7-Wonders-Meisterschaft durchgesetzt und mit nur zwei Punkten Vorsprung vor Reiner Biela aus Velbert gewonnen, der seinerseits ebenfalls nur zwei Zähler mehr als der Drittplatzierte Andreas Vollmer aus Sachsenheim erspielen konnte. In insgesamt vier spannenden Runden mit dem Spiel 7 Wonders auf der Süddeutschen Spielemesse in Stuttgart kämpften insgesamt 56 Finalisten um den Sieg.

Seit August konnten sich die Spieler bundesweit bei 40 Turnieren für das Finale qualifizieren. Der Ali Baba Spieleclub organisierte die erste Deutsche 7-Wonders-Meisterschaft für den Verlag Asmodee und bestand mit diesem Turnier seine Feuertaufe. „Es war unser erstes Turnier in dieser Größenordnung und ich bin mit dem Ablauf wirklich sehr zufrieden“, sagte Vereinspräsident Christian Wallisch. Dem konnte Carol Rapp von Asmodee nur beipflichten: „Es gibt sicherlich Kleinigkeiten, die man in der Zukunft noch ein wenig besser machen kann, aber wir sind mit der Organisation sehr zufrieden.“

Für das Finale der Meisterschaft in 7 Wonders hatten die Teilnehmer aus ganz Deutschland teilweise weite Wege zurückgelegt. So legte ein Flensburger Spieler über 800 Kilometer zurück, um mitspielen zu können. Zwar gelang ihm dann nicht der Sieg, doch zeigte er sich, wie alle anderen auch, von der Atmosphäre begeistert. Das Turnier war mitten in der riesigen Messehalle 1 auf einer großen Spielfläche. Zahlreiche Zuschauer konnten so den Finalisten über die Schulter schauen.

Damit es den Teilnehmern nicht langweilig wurde, steigerte man pro Runde den Schwierigkeitsgrad: Nach dem Grundspiel folgte eine Runde mit der Leaders-Erweiterung von 7 Wonders. In Runde drei kam dann die Erweiterung Cities zum Einsatz und in der finalen Runde wurde dann mit beiden Erweiterungen gespielt. Selbst Finalisten, die diese Ergänzungen noch nicht kannten, konnten sich trotzdem schnell hineinfinden und ihre Chancen wahren.

Der Turniermodus war an das so genannte „Schweizer System“ angelehnt, bei dem nach jeder Runde eine Rangliste erstellt wird und die neuen Tischkonstellationen nach dieser Liste zusammengestellt werden. Beim Blick auf die Auswertung zeigt sich, dass der spätere Sieger Thomas Kaufhold mit drei Siegen und einem fünften Platz den Titel gewann. Reiner Biela holte sich einen Sieg, zwei zweite Plätze und einmal Rang drei. Dagegen gewann auch der Drittplatzierte Andreas Vollmer gleich drei seiner Spiele, allerdings wurde er auch einmal Letzter.

„Ich denke, wir haben ein spannendes Finale gesehen und einen würdigen Meister gefunden“, meinte Carol Rapp abschließend. Bereits jetzt laufen die Planungen und Gespräche für eine Fortsetzung der Turnierserie im kommenden Jahr.

Quelle: 
Martin Brock-Konzen