Carcassonne-Fans trafen sich

Drittes Fan-Treffen auf Burg Konradsheim

ein Spiele-Artikel von Axel Bungart - 25.11.2014
Carcassonne: Fan-Treffen auf Burg Konradsheim 2014
Lesezeit: ca. 2 Minuten

Das Rheinland war wieder Anlaufstelle für alle Carcassonne-Fans. Bereits zum dritten Mal in Folge bot die Burg Konradsheim (Erftkreis) am 23.11.2014 den würdigen Rahmen für das Spiel des Jahres 2001 und seinen Ablegern. Doch nicht nur Carcassonne, auch die übrigen Herbstneuheiten des aktuellen Spielejahrgangs und junge Klassiker aus dem Hause Hans im Glück/Schmidt Spiele standen wieder zum Spielen bereit.

Goldrausch auf der Burg

Trotz besten Herbstwetters kamen noch mehr Besucher als in den beiden vorangegangenen Jahren. Dies dürfte nicht zuletzt der Neugier auf den jüngsten Spross der Carcassonne-Familie geschuldet sein: Goldrausch. Während man auf der Spielmesse in Essen nur schwer einen freien Platz am Hans-im-Glück-Stand erkämpfen konnte, hatte man auf Burg Konradsheim die Wahl aus den sonnigsten Plätzen im Kristallsaal. Im Saal nebenan fand unterdessen das schon traditionelle Turnier mit der aktuellen Neuheit statt; unter ihnen der Deutsche Carcassonne-Meister von 2012, Volker Hehrs. Goldrausch führt die Spieler in bekannter Carcassonne-Manier in den Wilden Westen. Statt Städte werden Berge mit Goldminen gebildet, die sowohl den Goldschürfern als auch den Besitzern der Berge Punkte verschaffen. Zwischen den Bauwerken liegen Bahnlinien (anstelle von Wegen). Eine Eisenbahn darauf verdoppelt die Punkte; aber Vorsicht: Kommt ein zweiter Zug dazu, wird’s nichts mit der doppelten Punktezahl.

Klaus-Jürgen Wrede vor Ort

Klaus-Jürgen Wrede war natürlich vor Ort, signierte Spiele, spielte mit und ließ einen kleinen Einblick in sein neues Carcassonne-Projekt zu, über das hier - wunschgemäß - leider noch nichts verraten werden darf. Nur so viel: Es wird wieder eine ganz neue Kulisse.

„Ist Carcassonne noch Segen oder schon Fluch?“, lautete die Frage an den Autor. Doch die Ideen gingen ihm noch nicht aus, sagt er. Im Gegenteil. Nach der Konzentration auf sein Buch, das in Kürze erscheinen wird, findet er gerne und neu inspiriert zu Carcassonne zurück. Und so schlummern noch viele Ideen, darauf wartend, geweckt zu werden. Was seine Kreativität für die Fans bedeutet, brachte ein Verlagsmitarbeiter mit einem „Ohne dich wären wir nicht hier!“ auf den Punkt. „Stimmt“, lacht Wrede und erklärt weiter seinen Prototypen.

Darf man nach drei Fantreffen am selben Ort schon von Tradition sprechen? Wenn nicht, wäre es schön, wenn eine daraus wird und im nächsten Jahr Carcassonne wieder zu Gast auf Burg Konradsheim wäre. Und wenn es dann kommt, sollte man es sich nicht entgehen lassen. Wir halten die Augen und Ohren offen!

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