Das Kinderspiel des Jahres 2009 ist gewählt

Das magische Labyrinth bekommt den blauen Pöppel

ein Spiele-Artikel von Riemi - 29.06.2009
Das Magische Labyrinth von Drei Magier Spiele
Lesezeit: ca. 2 Minuten

Die Schlacht ist geschlagen. Die Kaninchen sind aus dem Hut gesprungen. Die Spiele des Jahres 2009 sind gewählt. Was wäre die Spielerwelt öde und traurig ohne die Verleihung „Spiel des Jahres“. Wenn es diesen Preis nicht schon geben würde, er müsste neu erfunden werden. Aber einer der Großtaten der Jury ist es, den Preis „Kinderspiel des Jahres“ salonfähig gemacht zu haben und ihn noch weiter zu stärken.

Der blaue Pöppel ist in dem Bewusstsein der für Kinder kaufenden Menschen angekommen und wird angenommen. Das Anstrengen mit den Kinderspielen lohnt sich für die Verlage. Denn mit Kinderspielen lässt sich Geld verdienen. Der Anreiz, ein außergewöhnliches Kinderspiel auf dem Markt zu bringen, ist groß. Und das ist wieder gut für die spielenden Kindern und deren erwachsenen Mitspieler. Die Fachpresse hat die Kinderspiele für sich entdeckt. Zumindest die mit dem entsprechenden Fachpersonal. Denn Kinderspiele sind nach wie vor dann doch etwas für Spezialisten, aber die können sich über mangelnde Arbeit nicht beklagen. Vielleicht wird sich hier in nächster Zeit etwas ändern. Kinderspiele bleiben auf dem Vormarsch. Und wer weiß, vielleicht kann so die Branche weiter ausgebaut werden, wenn die den Kinderspielen entwachsenen Kinder sich selber Spiele kaufen.

Von den nominierten Kinderspielen hätte jedes den begehrten Pöppel verdient. Das es letztendlich Das Magische Labyrinth von Dirk Baumann (Drei Magier Spiele) gewählt geworden ist, ist dem Preis zu schulden. Ein Kinderspiel des Jahres muss ja her. Selbst die Empfehlungsliste ist stark besetzt. Wenn sich dieser Preis der Jury so weiterentwickelt und die Lobby die sich bietenden Chancen nutzt, zum Beispiel mit einer Internetseite für und über Kinderspiele, haben wir in Deutschland die einmalige Situation, dass der spielende Nachwuchs und deren Eltern vom Kindergarten über die Grundschule bis zu den weiterführenden Schulen von einer spielenden Gesellschaft umgeben sind. Und das Schöne dabei ist, dass das Gesellschaftsspiel eine herrliche Freizeitoption und kein Muss ist und bleibt.

 

Hinweis:
Wir haben Das Magische Labyrinth rezensiert.