Die SPIEL '19 ist in Sicht

Erste Aussichten auf die internationalen Spieltage 2019

ein Spiele-Artikel von Axel Bungart - 26.08.2019
Die SPIEL '19 ist in Sicht
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Rund 300 Tage haben sich die Spielbegeisterten der Welt bereits geduldig gezeigt. Dann werden sie die letzten rund 60 Tage auch noch schaffen. Denn es ist sicher: Die SPIEL ’19 steht quasi vor der Tür.

Der veranstaltende Friedhelm Merz Verlag verkündete bereits im Juli mit (vermutlich) leuchtenden Augen das neuerliche Wachstum der Messe. Dabei hielt man sich gar nicht mehr mit schnöden Prozentzahlen auf: Man spricht einfach von einer „deutlich vergrößerten Ausstellungsfläche“ (edit 28.08.: 86.000 m²), rund 1.200 Ausstellern mit ca. 1.500 Neuheiten und der Erwartung von rund 190.000 Besuchern an den vier Tagen (ca. Vorjahreswert).

Erste Preview Night

Doch noch bevor die Messe beginnt, wird es Enthusiasten erstmalig möglich sein, die Neuheiten bereits vor dem offiziellen Messebeginn zu spielen. Und zwar in der SPIEL-Preview-Night. Am Mittwoch (23.10.) können Spieler gegen Zahlung von 35 EUR von 18:00 – 1:00 Uhr im Congress Center CC Süd spielen und es sich dabei gutgehen lassen, denn das Angebot beinhaltet die Verpflegung durch das Messerestaurant. Sicher ein sehr geeignetes Event, um Neuheiten auszuprobieren.

An Pädagogen, Lehrende aber auch an alle, die es einfach interessiert, richtet sich der Educators‘ Day, der am Freitag (25.10.) in den Saal Berlin einlädt. Hier berichten spielerfahrene Pädagogen über ihre Konzepte und Erfahrungen mit Spiel AGs und den generellen Einsatz von Spielen in der Schule.

Dazu gibt es Vorträge von namhaften internationalen Experten und Wissenschaftlern. Sie diskutieren die kulturelle und gesellschaftliche Rolle und Bedeutung von Spielen sowie deren Einsatz als Bildungsmedium.

Geändertes Einlasskonzept

Hoffnung für alle verspricht eine Neuregelung der Besucherströme an den Einlässen. Nach dem letzten Jahr, in dem besonders am ersten Messetag organisatorische Mängel zu einem sehr zähflüssigen Einlass führten, hat man dieses Jahr Maßnahmen getroffen, um dies zu verhindern. So wird es nach dem mittlerweile fast abgeschlossenen Umbau der gesamten Messehallen einen zusätzlichen Eingang geben (Ost, ehem. Haupteingang), der hauptsächlich die Besucher aufnehmen soll, die ihr Ticket erst vor Ort kaufen. Dagegen wird es am Eingang West gar keine Kassen mehr geben: Hier sollen nur Besucher mit im Vorfeld gekauften Tickets Einlass finden. Es dürfte klar sein, dass dieser Umstand dem breiten Publikum rechtzeitig und in aller Deutlichkeit vor Ort kenntlich gemacht werden muss, damit die Umlenkung der Massen nicht das Gegenteil bewirkt.

Im übrigen erwarten uns wieder vier Tage mit einer erschlagenden Menge an neuen Spielen, einer gleichermaßen unüberschaubaren Messefläche, Menschenmassen, Gedränge und teure Verpflegung. Also alles, was man bei einer Messe braucht. Ich freue mich jetzt schon drauf. Wir berichten weiter!

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