Abgelegte Beweise

Jan Christoph Steines, Pegasus Spiele, über das Spiel Mystery Rummy 1: Jack The Ripper

ein Spiele-Artikel von Michael Weber - 26.09.2008
Mystery Rummy 1 - Jack The Ripper von Pegasus Spiele
Lesezeit: ca. 2 Minuten

Jan, Pegasus Spiele veröffentlicht eine neue Spiele-Serie unter dem Titel Mystery Rummy. Was verbirgt sich dahinter?
Mystery Rummy ist der Titel einer Reihe von mehreren Kartenspielen. Diese Reihe verknüpft das bekannte Spielprinzip von Rommé mit rätselhaften Themen bzw. Kriminalfällen. So behandelt der erste Fall die Mordserie, die Ende des 19. Jahrhunderts in London von Jack The Ripper begangen wurde. Weitere Fälle beschäftigen sich mit Dr. Jekyll & Mr. Hide oder mit Al Capone.
Besonders erwähnenswert ist an dieser Reihe die optische Gestaltung. Die Spiele erscheinen in einer attraktiven Buchkassette, das Material ist sehr ästhetisch und von hoher Qualität.“

Wie muss man sich die Kombination von Rätsel und Romme spielerisch vorstellen? Wie werden die Spiele ablaufen? Wie oder wann werden die Rätsel oder das Rätsel gelöst?
„Der Ablauf des Spiels ist an Romme angelehnt. Die Spieler sammeln Karten, um diese vor sich auszulegen und dafür Punkte zu erhalten. Bei Jack the Ripper sind es Hinweise auf den möglichen Täter. Später können dann konkrete Verdachtskarten oder Alibis ausgelegt werden. Am Ende wird einer der Verdächtigen als Täter entlarvt, und alle Hinweise auf diesen Täter bringen die doppelte Punktzahl ein. Jedoch können einige Sonderkarten für Überraschungen sorgen, wenn beispielsweise der Polizeipräsident zurücktritt oder der Ripper entkommt.“

An welchen Spielertyp richtet sich die neue Spiele-Serie?
Mystery Rummy spricht sowohl Gelegenheitsspieler als auch Vielspieler an, da es leicht zu erlernen ist, zugleich aber eine interessante taktische Komponente bietet.“

Welche Tipps gibst du Spielern für ihre erste Partie mit auf dem Weg?
„Die Spieler sollten aufmerksam verfolgen, wie viele Opfer bereits im Spiel sind sowie welche Alibis bereits abgelegt wurden, denn diese Karten können starken Einfluss auf die Berechnung der Punkte nehmen.“