Spielgefühl: Absacker von Leo Colvini und Dario di Toffoli

Name ist Programm

ein Spiele-Artikel von Riemi - 22.09.2014
Kartenspiel Absacker - Foto von Amigo Spiele
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Gegen Ende eines Spieleabends kommt es meistens zu der Frage: „Was spielen wir noch? Spielen wir überhaupt noch was?“ Antwort: „Aber wenn nur noch einen Absacker.“ Tja, und jetzt gibt es doch tatsächlich ein Kartenspiel das Absacker heißt. Dem Spieler auf das Maul geschaut, nennt man das wohl.

Pünktlich kurz vor der Spiel '14 in Essen erscheint dieses Gesellschaftsspiel. Absacker von dem Autorenduo Leo Colvini und Dario di Toffoli (Amigo Spiele) spielt sich genau so, wie es heißt. Einfach von den drei Karten auf der Hand bis zu drei Karten abgelegen, eventuell Reihen aufnehmen und nachziehen – mehr nicht. Trotzdem fühlt man sich unterhalten, da die Spannung durch die Unwägbarkeiten der Karten aufrecht erhalten bleibt. Man kann sogar zocken und sich ein wenig ärgern, wenn jemand einem eine Kartenreihe vor der Nase wegschnappt. Eine Kartenreihe besteht zum Beispiel bei einer Siebenerreihe eben aus sieben Karten mit dem Wert Sieben. Deswegen ist das Spiel wahrscheinlich auch ab sieben Jahren. Dabei können durchaus auch jüngere Kinder mitspielen. Ist halt ein Absacker.

Absacker bietet das, was sein Name verspricht. Eben noch ein paar Minuten Karten spielen und dann ab nach Hause ...