Spielgefühl: Geheimsache

Krimi-Kartenspiel für Agenten mit Köpfchen

ein Spiele-Artikel von Riemi - 11.10.2014
Krimi-Spiel Geheimsache - Foto: Gmeiner Verlag
Lesezeit: ca. 2 Minuten

Herzlich willkommen beim Wettbewerb: Topagent. Wer die Spielregel von Geheimsache zur Hand nimmt, bekommt quasi mehrere Abläufe nebeneinander erklärt. Es gibt eine Spielbeschreibung für 3-5 und 2-5 Agenten. Dazu noch 2 Doppelagenten und zwei stumme Strohmänner. Die Regel ist aber so geschrieben, dass man mit einer Tasse Kaffee das Ganze gut und gemütlich durchlesen kann. Die Einleitung am Anfang der Regel kann man sich aber schenken. Aber am Ende möchte man das Krimi-Kartenspiel sogar ausprobieren. Ist ja schon mal was.

Geheimsache: Decodieren des Wochenplans

Jeder Agent bekommt zwölf Karten auf die Hand. Die Agenten wollen ihren Wochenplan (Montag bis Freitag) ermitteln. Den bekommen sie zwar, aber der jeweils rechte Mitspieler stellt ihn so auf, dass der betroffene Spieler nur die Rückseite sieht. Die anderen Spieler/Agenten dagegen sehen ihn sehr wohl. Reihum werden Terminvorschläge ausgespielt. Zu sehen sind Uhrzeiten, die farblich hinterlegt sind. Die Aufgabe der Spieler besteht darin, den anderen Spielern aus eigener Sicht den Spieler mit dem frühesten Termin und den Spieler mit dem spätesten Termin zu benennen. Aus diesen Informationen bastelt man sich mit seiner Decodierungshilfe einen Wochenplan zusammen. Wer die Erleuchtung während des Spiels bekommt, nimmt sich eine Agentenkarte mit der 001. Das ist das Zeichen: Freunde, ihr habt ein Problem. Macht hinne! Ich kenne bereits meine Termine. Am Ende des Spiels, es kann durchaus weniger oder mehr als zwölf Runden dauern, wird geschaut, ob Agent 001 richtig liegt. Wenn nicht, dann eben 002, 003 …

Das Spielgefühl liegt zwischen Bahnhof und Aha

Es wird in der Spielregel empfohlen, die ersten Runden offen zu spielen. Dazu kann man nur sagen: Macht das auf jeden Fall! Erst versteht man nur Bahnhof. Dann, nach und nach, bekommt man ein Aha-Erlebnis. Was zwischendurch wieder weg sein kann. Es gibt natürlich auch Spieler, die kommen gar nicht dahinter, andere kapieren es sofort. Was aber bleibt ist: Das müssen wir noch mal ausprobieren. Man bekommt Spaß an der Geheimsache. Ein erstes Scheitern sollte aber eingeplant sein. Auch, dass jemand danach kein Agent mehr sein möchte. Es ist wirklich ein Spiel für Menschen, die an Gehirnknobeleien ihren Gefallen finden. Tipp: Bitte das Beispiel für vier Spieler am Ende der Regel sehr gut durchlesen.