Spielgefühl: Quizduell

ein Spiele-Artikel von Riemi - 02.12.2014
SmartPlay Quizduell - Foto vomn Ravensburger
Lesezeit: ca. 2 Minuten

Wer hat Quizduell nicht auf seinem Smartphone installiert? Mal zwischendurch für ein paar Minuten sein Wissen mit anderen messen, hat was. Dann darf das Brettspiel doch nicht weit sein. Die App wirbt schon seit geraumer Zeit mit: Es gibt von Ravensburger Quizduell -Das Spiel.

Unterschiede zwischen App und Brettspiel

Völlig überflüssig in der Schachtel sind die Style-Plättchen für die Avatare. Die Stanzbögen dieser Plättchen eignen sich aber im Karton sehr gut dafür, um das Tiefziehteil für die Karten noch ein wenig höher zu stellen. Es bleibt das Quizduell als Brettspiel. Drei Wissensgebiete werden ausgelegt. Eines davon ausgesucht. Die Frage wird vorgelesen und es gibt einen Punkt pro richtig beantworteter Frage. Dann folgen schon die Unterschieder zur App. Es gibt drei Schwierigkeitsgerade und jeder spielt gleichzeitig. Zusätzlich bietet das Brettspiel Varianten an.

Gute Umsetzung, altes Fragen-Leid

Wer die App kennt, wird das Quizduell als Brettspiel wiedererkennen. Deswegen bin ich kein Prophet wenn ich sage: Es wird sich gut verkaufen. Was auch gesagt werden muss: Es ist gut gemacht. Das Problem der App, dass Kinder und Jugendliche sich nur blamieren können, kann mit den einfachen Fragen des Brettspiels aber auch nicht behoben werden. Wer kennt heutzutage noch den Kumpel vom Robinson Crusoe? Geschweige denn, für welche Blumen unsere holländischen Nachbarn bekannt sind? Deswegen während des Spiels bitte nicht als Elternteil die Hand vor den Kopf schlagen, wenn die Antworten "Mittwoch" und "Rosen" lauten. Es gibt genug Fragen, bei denen sich auch ein Erwachsener schwer tut. Wer die App geladen hat, wird vielleicht ein paar Fragen bei dieser Ausgabe wiedererkennen.

Kleine Anmerkung für Vielspieler: Wer in den Karton hineinschaut, wird unweigerlich an das Spiel Dominion von dem Verlag Hans im Glück erinnert. Witzig.