Spielgefühl: The Game

Google das mal, Kollege!

ein spielerischer Artikel von Hendrik Breuer - 03.03.2015
Kartenspiel The Game - Foto von Hendrik Breuer
Lesezeit: ca. 2 Minuten

Und schon wieder gibt es einen Hype in der Szene und auf den einschlägigen Webseiten: Diesmal schwärmen alle von einem kleinen kooperativen Kartenspiel mit dem nicht google-baren (und darum grottenschlechten!!) Namen The Game (NSV). Der erste Eindruck, wenn man das Cover sieht: Meine Fresse, wer hat das denn verbrochen?

The Game: Nachschub für unersättliche … Paare?

Kartenspiel The Game, Schachtel, Foto: VerlagDer Eindruck nach den ersten drei, vier Partien zu zweit: Ja, ja, ja! Das ist genau das, was wir brauchen, und zwar als Zwei-Personen-Spiel. Kennt ihr das nicht? 20 Uhr ist durch, man will etwas spielen, ist aber zu müde, was Langatmiges rauszukramen, und hat alle schnellen Spiele über. In dieser Spielekategorie braucht man alle paar Monate Nachschub, ich zumindest. Jetzt kann man wieder für eine Weile sagen: Lass uns mal eine Runde The Game spielen! Bei einer bleibt es eh nicht.

Play the Spiel oder it plays euch!

Gemeinsam versucht man alle 98 Zahlenkarten auf vier Stapeln abzulegen, entweder in auf- oder absteigender Reihenfolge, Lücken sind erlaubt. Mindestens zwei seiner sieben Handkarten muss man pro Zug loswerden. Klingt einfach, zumal man sich auch noch unterhalten darf … Allerdings ohne Zahlenwerte zu nennen. Ihr seht schon: An dieser Stelle geht the Spiel los, da hakt’s, da kann man nicht glauben, was der Partner gerade verzapft hat, da muss man erstmal erkunden, was die beste Strategie ist. Wir haben diese noch lange nicht identifiziert, bleiben aber garantiert am Ball! Denn das große Ziel haben wir vor Augen: Alle Karten loswerden, bevor einer der Spieler fest steckt.

Irgendwann werde ich The Game bestimmt auch mal mit mehreren spielen, fünf können immerhin mitmachen. Für mich landet das Spiel aber erst einmal auf dem Stapel, auf dem Qwixx, ein weiteres Spiel des Autors Steffen Benndorf, einen der prominentesten Plätze einnimmt. Dem „nur zu Hause und nur zu zweit (dafür aber oft!) spielen“-Stapel.

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