Reich der Spiele

Spielgefühl: Grabolo

Gesellschaftsspiel Grabolo - Foto: Game Factory

Memo, Hektik, Kinderkram

Ich bin für Kinderspiele zu alt. Das habe ich bereits in der Vergangenheit leidsam erfahren müssen. Und nun Grabolo. Nein, ich mag keine Hektikspiele. Umso schlimmer, dass ich Grabolo von Maureen Hiron (Game Factory/Carletto) ausprobiert habe. Denn genau das ist es. Ein Hektikspiel. Und ein Kinderspiel dazu!

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Darum geht es bei Grabolo

Bei Grabolo werden runde „Karten“ mit Ziffern von 1 – 6 und in sechs Farben offen ausgelegt. Man ahnt schon, was jetzt kommt, wenn es zwei Würfel gibt. Einen mit Farbpunkten (passend zu den Kartenfarben) und einen mit Würfelaugen (passend zu den Zahlen). Gesagt getan: Einer würfelt und dann versuchen alle, so schnell wie möglich die Hand auf die richtige Karte zu legen. Diese ist dann gesichert und kommt verdeckt auf die eigene Ablage. So weit, so schnell. Doch was passiert, wenn die gewürfelte Kombination schon weg ist? Dann darf jeder den Namen des Spielers rufen, der die Karte schon hat. Also auch noch ein Memo-Mechanismus zum Hektikspiel. Stimmt der Name, erhält der Spieler die Karte vom Besitzer. Stimmt er nicht, muss er eine seiner Karten zurück in die Mitte legen. Bei Erwachsenenrunden kann das Spiel dadurch schon einmal dauern … Am Ende gewinnt der Spieler, der je nach Spielerzahl ausreichend Karten gewonnen hat.

Spielgefühl: Memo, Hektik, Kinderkram

Okay: Grabolo hat einen Memo-Mechanismus. Grabolo ist ein Hektikspiel. Grabolo ist ab 6 Jahren. Also alles überhaupt nichts für mich. Deshalb ist es nicht verwunderlich, wenn ich das Spiel nicht mag. Zumal die Mechanismen nicht neu sind, allenfalls durch das Material etwas aufgepimpt. Die kleine Metalldose ist aber ein prima Mitbringspiel für alle, die Memo, Hektik, Kinderkram mögen. Und wer es selbst nicht mag, schenkt es eben der Zielgruppe. Da gehört dieses Kinderspiel hin.

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