Janus

ein Spiele-Artikel von Roland G. Hülsmann - 25.02.2014
Janus von Spear-Spiel - Foto von Roland G. Hülsmann
Lesezeit: ca. 2 Minuten

Spielmaterial: Spielbrett, 4 Spielfiguren, 100 Richtungsplättchen, 4 * 14 Chips, Anleitung im Deckel.

Kommentar: Der Spielplan zeigt 10 x 10 Felder in 5 x 5 Vierergruppen. Die Richtungsplättchen in vier Farben zeigen mögliche Bewegungsrichtungen und die Anzahl der Schritte. Zu Beginn werden alle Richtungsplättchen verdeckt gemischt und auf die Felder des Spielplanes verteilt. Anschließend werden sie umgedreht. Die Spielfiguren werden auf die Eckfelder gestellt.

Wer an der Reihe ist, zieht in eine der auf dem Kärtchen stehenden Richtungen die angegebene Anzahl Felder. Das Kärtchen wird aus dem Spiel genommen. Das Feld, von dem die Figur aus startete, ist nun leer. Steht eine Figur zu Beginn des Zuges auf einem leeren Feld, darf sie in beliebige Richtung ein Feld weit ziehen. Wer das lätzte Plättchen einer Vierergruppe entfernt, erobert diese und legt einen seiner Chips in die Mitte dieser Gruppe.

Eine besondere Bedeutung haben die Janusköpfe: Wer einen solchen vom Plan nimmt, legt ihn vor sich ab. Ab sofort darf er, wenn er auf einem Plättchen dessen Farbe landet, einen weiteren Zug machen. Wer mit seiner Figur bereits eroberte Felder betritt, zahlt an den Besitzer ein Chip Zoll. Ist der Spielplan leer geräumt, wird abgerechnet: Für jedes eroberte Gebiet, gibt es so viele Punkte, wie die Zahl im Gebiet anzeigt. Zusätzlich je einen Punkt für die erworbenen Zoll-Chips.

Das Spiel war 1988 in einer Neuauflage in der Edition Perlhuhn auf der Auswahlliste zum Spiel des Jahres.

Fazit: Auch nach fast 30 Jahren immer noch ein äußerst spannendes und interessantes Spiel. Ich habe es Ende der 70er während des Studiums gerne gespielt und ich spiele es immer noch gerne ... und das will bei einem abstrakten Spiel ohne Thema etwas heißen! Ein Meisterwerk von Rudi Hoffmann!

Sonstiges: Das Foto zeigt keine realistische Spielsituation!

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