Klassenkampf

ein Spiele-Artikel von Roland G. Hülsmann - 25.02.2014
Klassenkampf von Metracon - Foto Roland G. Hülsmann
Lesezeit: ca. 1 Minute

Spielmaterial: Spielplan, 6 Klassenmarker mit Ständer, 6 Bündnismarker mit Ständer, Ereigniskarten, Bonus- und Malusscheine, Spielregel und Kurzregel.

Kommentar: Ein historisches Lehrspiel zum Thema Klassenkampf. Es wurde seinerzeit über die staatsbürgerliche Vereinigung "Klassenkampf", die "Vorwärts"-Läden und andere linksgerichteten Organisationen vertrieben. Der Spielplan reicht vom Ende der Feudalherrrschaft bis zur Revolution. Jeder Spieler bekommt mit dem "genetischen Würfel" zunächst eine Klasse zugewiesen. Neben den zwei Hauptklassen Arbeiter und Kapital. Diese können kein Bündnis miteinander eingehen. Dann gibt es noch die Nebenklassen, wie die Bauern, die Intelligenz, etc., die Bündnisse untereinander und mit den Hauptklassen eingehen können. Im Laufe des Spieles erwirbt man sich Bonus- und Malusscheine. Am Schluss kommt es zur Revolution, bei der sich entscheidet, ob alles in der "Diktatur des Kapitals" oder der "klassenlosen Solidargemeinschaft" endet.

Sonstiges: Die Originalausgabe hieß Class Struggle und ist 1978 erschienen. Klassenkampf ist eine Lizenz mit Erlaubnis von Simon & Schuster, New York.

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