Kugel Hupf

10 denkwürdige Spiele aus den Erinnerungen des Baron von Münchhausen

ein Spiele-Artikel von Roland G. Hülsmann - 25.02.2014
Kugel Hupf von Parker - Foto Roland G. Hülsmann
Lesezeit: ca. 2 Minuten

Spielmaterial: Spielfeld (mit Vertiefungen), 48 Kugeln in vier Farben, Regelheft.

Kommentar: Dieses Spiel ist eigentlich eine Spielesammlung: 10 Varianten basieren auf einer Grundregel.

Die Spieleschachtel ist auch gleichzeitig das Spielfeld. Ein sechseckiges Feld mit einer Seitenlänge von fünf Kugeln, das maximal 41 Kugeln faßt. Für die Kugeln gibt es Vertiefungen. Zusätzlich gibt es vier Bereiche für die Aufbewahrung von je zwölf Kugeln.

Der Spielbeginn ist immer gleich. Je nach Regel wird die entsprechende Anzahl Kugeln in das Spielfeld gelegt. Die Schachtel wird geschlossen und kräftig geschüttelt, um die so immer weder neue Ausgangssituation herzustellen. Im Uhrzeigersinn darf nun jeder Spieler eine seiner Kugeln bewegen, bis das Spielziel erreicht ist.

Es gibt drei grundlegende Bewegungsmöglichkeiten für die Kugeln:

1. Kriechen: Die Kugel wird in ein benachbartes leeres Feld bewegt. 2. Hüpfen: Die Kugel hüpft über eine oder merhrere Kugeln in ein dahinterliegendes leeres Feld. Mehrfachsprünge (ähnlich Halma) sind erlaubt. 3: Fressen: Die Kugel hüpft über eine Kugel in ein dahinterliegendes Feld und entfernt diese.

Je nach Spielvariante sind eine oder mehrere dieser Bewegungsarten erlaubt. Bei einigen der 10 Spielvarianten gibt es Sonderregeln. Es gibt auch eine Solitärvariante. Die Ausgangssituation der Spiele ist also zufällig, die nachfolgenden Züge aber reine Strategie und Taktik. Natürlich kann die zufällige Ausgangssituation mal den einen und mal den anderen Spieler etwas begünstigen, sodass bei gleich starken Spielern auch das Glück eine Rolle spielen mag, aber da eine Partie sehr kurzweilig ist, wird eine Revanche immer drin sein.

Fazit: Eine schöne und kurzweilige Spielesammlung für die ganze Familie.

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