Petrol

denken - planen - riskieren - gewinnen

ein Spiele-Artikel von Roland G. Hülsmann - 18.02.2014
Petrol von Klee - Foto von Roland G. Hülsmann
Lesezeit: ca. 2 Minuten

Spielmaterial: 4 Spielpläne, 4 Kurzanleitungen, 72 Gerätschaften, 80 Ereigniskarten, Spielgeld, Reißnägel, Regel (s. weitere Fotos).

Kommentar: Ein Spiel, das ich in meiner Kindheit kennenlernte und des öfteren im Familienkreis spielte und mir neulich auf einem Flohmarkt wieder in die Hände fiel.

Jeder der 2 bis 4 Spieler nimmt einen Spielpan, eine Anfangsaustattung, Startkapital und eine Kurzregel an sich. Im Laufe des Spieles gilt es, die zwei Anlagen auf dem Spielplan auszubauen, Erdöl zu fördern und das erwirtschaftete Geld in weitere Ausbauten zu investieren ...

Man kann Bohrtürme, LKWs, Tanker und Pipelines kaufen, um seine Anlage zu vergrößern und mehr Öl zu fördern. Da jede Runde zwei Ereigniskarten zu ziehen sind, kommt "Leben" ins Spiel. Da können dann Bohrtürme, Pipelines, Schiffe oder LKWs verlustig gehen oder aber auch Verträge und Material winken. Gegen Schäden und Sabotage durch Mitspieler kann man sich versichern, was aber nicht ganz billig ist, so dass hier das Risiko wohl abzuwägen ist.

Wer zuerst seine komplette Anlage ausgebaut hat und einmal Öl in voller Menge gefördert und verkauft hat, gewinnt das Spiel.

Fazit: Für seine Zeit - die erste Version des im Original französischen Spieles stammt aus 1961 - ein richtungsweisendes Wirtschaftsspiel, das auch noch heute Spaß macht.

Hinweis: Die auf der Verpackung angegebene Höchspielerzahl von 8 kommt zustande, wen in Zweiertreams gespielt wird, wobei jedes Team-Mitglied für eine der beiden Anlagen auf dem Plan verantwortlich ist.

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