Banca

ein Spiele-Artikel von Roland G. Hülsmann - 18.02.2014
Banca vom Einheits-Formblatt-Verlag- Foto von Roland G. Hülsmann
Lesezeit: ca. 2 Minuten

Spielmaterial: Spielplan, 25 Aktien zu 1000 DM, 25 Pfandbriefe zu 1000 DM, 50 Geldscheine zu 500 und 150 Stück zu 1000 DM, 46 Ereigniskarten (Gewinne und Verluste), je Farbe 3 Pöppel und 10 Besitzmarker, Ein "Bankportefeuille" mit Konten und Depots für die Spieler, die Anleitung (s. Anhang) und ein Heft mit allgemeinen Infos zum Bankwesen und zur Geschichte der Bayerischen Hypothekenbank. (Es soll auch spätere Auflagen für andere Banken geben.)

Kommentar: Jeder Spieler hat drei Figuren, mit denen er einmal den Spielplan umrundet und anschließend wieder ins Haus zurückkehrt. Hier ist eine oberflächliche Ähnlichkeit mit "Mensch ärgere Dich nicht". Es wird aber niemand herausgeworfen. Es geht darum zum Schluß das meiste Geld zu haben. Ist ein Spieler mit den drei Figuren zurück, wird abgerechnet. Geld bekommt man durch den Erwerb von Gold- und Silbermienen, durch Mietzahlungen der Mitspieler und durch Ereigniskarten auf den "K"-Feldern. Das Geld (teils bar, teils Aktien oder Pfandbriefe) hat man zunächst auf der Hand. Dort ist es aber nicht sicher und kann durch Ereignisse verlustig gehen. Auf bestimmten Feldern und bei bestimmten Ereigniskarten kann man das Geld aufs Konto und Aktien und Pfandbriefe ins Depot bringen. Dort ist es dann sicher. Dadurch, daß man sehr bald drei Figuren im Spiel hat, hat man gewisse Wahlmöglichkeiten und kann z.B. das Risiko einer Ereigniskarte eingehen oder nicht. Man kann bei einer Ereigniskarte viel bekommen, aber auch alles, was nicht auf der Bank ist, verlieren. Die Spielanleitung schweigt sich darüber aus, ob man mit genauer Augenzahl oder nicht ins Haus kommen muß. Wir haben es mit genauer Augenzahl gespielt. Das macht es zum Schluß spannender. Ein schönes Familienspiel, das Spaß macht und spannend ist. Dadurch daß es kein Rausschmeißen gibt, ist auch die Spieldauer begrenzt und planbar.

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