Expedition Dino

eine Spielerezension von Eva Timme - 01.01.2012
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Expedition Dino von Haba
Lesezeit: ca. 3 Minuten

Der große dreidimensionale Spielaufbau von Expedition Dino hat alle Kinder direkt neugierig auf dieses Spiel gemacht. Und darum geht es bei diesem Kinderspiel: Im Tal der Saurier sucht Dinoforscher Tim nach den Spuren der Urzeitriesen. Die Felsen müssen zertrümmert werden, und der versteinerte Saurier muss freigelegt werden. Doch dabei ist äußerste Vorsicht vonnöten, damit das wertvolle Saurierskelett nicht zu Schaden kommt.

Zu Beginn wird das Felsenpodest in die Mitte des Spielplans gestellt, und die Felsenwürfel aus Kunststoff werden darauf gestapelt. Zwischen zwei Felswänden aus jeweils zwölf Würfeln wird der Pappdinosaurier versteckt, sodass er nicht mehr zu sehen ist. Die Spielfigur Tim wird auf ein beliebiges Feld des Spielplans gestellt.

Die Spieler würfeln reihum und setzen Tim im Uhrzeigersinn vorwärts. Die Felder des Spielplans zeigen, ob der Spieler eine Ausgrabung versuchen kann oder ob er eine Forschung durchführen darf.

Ausgrabungen sind unterschiedlich schwer, es dürfen Hammer oder Hammer und Meißel für einen Versuch genutzt werden. Dabei darf dem Dino natürlich nichts passieren. Der Spieler versucht, genau einen Würfel des Felsens abzuschlagen. Zeigt der Würfel einen Knochen? Prima, die "Expedition Dino" ist geglückt, der Spieler legt den Würfel als Gewinnpunkt vor sich ab. Kein Knochen zu sehen? Dann wird der Würfel auf die Felsablage gelegt.

Sollten mehrere Würfel bei einer Ausgrabung herunter fallen, dann gab es bei der Expedition eine Steinlawine, und alle heruntergefallen Felsbrocken kommen auf die Felsablage. Sollte der Dinosaurier im Inneren des Felsen bei einer Ausgrabung umkippen, so ist das Spiel sofort zu Ende.

Landet die Spielfigur bei Expedition Dino auf einem Feld mit Lupe, so darf der Spieler eine Forschung durchführen. Dabei nimmt er einen Würfel von der Felsablage, wenn dort schon einer liegt, und würfelt damit. Zeigt der Würfel einen Knochen, war die Forschung erfolgreich, und der Spieler darf den Würfel als Gewinnpunkt behalten. Ansonsten kommt der Würfel zurück auf die Felsablage.

Sobald das Kindersiel zu Ende ist, zählt jeder seine Würfel. Der Spieler mit den meisten Würfeln gewinnt Expedition Dino.

In unseren Spielerunden hatten die Kinder in der ersten Runde viel Spaß, es wurde mit dem Hammer und dem Meißel experimentiert und versucht, wie die Würfel am geschicktesten zu Fall zu bringen waren. Die älteren Kinder versuchten dabei, direkt zu beeinflussen, wie der Würfel fallen würde, damit er möglichst mit der Seite, die einen Knochen zeigt, oben landete. Damit waren die jüngeren Kinder schon deutlich überfordert.

Schon in der zweiten Runde war die Technik immer gleich, die Kinder ärgerten sich, wenn sie auf ein Lupen-Feld kamen und dann beim Würfeln Pech hatten. Schon schnell zeigte sich, dass das Spiel zum allergrößten Teil glücksabhängig ist, und der Frust bei einigen Kindern war schnell sehr hoch.

Fazit: Die Neugier auf das Kinderspiel war sehr groß, der Spaß in der ersten Runde auch, doch schon ab der zweiten Runde war es den meisten Kindern zu langweilig. Und auch die vorgeschlagenen Varianten von Expedition Dino, die nur das Spielende beeinflussen, ändern daran nichts.

Spieleinfo

Verlagsangaben
Spieletitel: 
Verlag: 
Spieleautor: 
Grafik: 
Spielerzahl: 
2 - 5
Altersempfehlung (ab bzw. von/bis Jahre): 
4 - 99
Spieldauer (Minuten): 
15
Jahrgang: 
2011
Spielkategorisierung
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