Electronic Detektiv

ein Spiele-Artikel von Markus Nussbaum - 14.09.2014
Electronic Detektiv - Foto Markus Nussbaum
Lesezeit: ca. 2 Minuten

Spielmaterial: 1 Computer "Electronic Detektiv", Block mit Indizien-Sammelbögen, 20 Verdächtigen-Karten, Spielanleitung

Kommentar: Dieses Spiel ist eines der ersten Deduktionsspiele mit elektronischer Unterstützung und es hat mich, als ich es Anfang der 80er Jahre bei Bekannten gespielt habe, total fasziniert. In einem Anfall von Nostalgie habe ich es dann glücklicherweise vor einigen Jahren bei eBay erwerben können (die Anleitung musste ich allerdings separat in den Tiefen des Internets ausgraben). Die für heutige Verhältnisse riesige Computereinheit startet das Spiel mit einigen Pistolenschüssen und den ersten Noten des Trauermarschs, denn einer der 20 Charaktere ist soeben ermordet worden.

Nun haben ein bis vier Detektive die Möglichkeit, mittels klug gestellter Fragen den oder die Mörder(in) zu ermitteln. Das erfolgt hier per Zahleneingabe auf der Tastatur und wird unterstützt von einer winzigen roten Leuchtdioden-Anzeige, wie man sie von historischen Taschenrechnern kennt.  Die Fragen und deren Antworten folgen einem recht einfachen Ja/Nein-Schema und sind bei den diversen liebevoll gezeichneten Charakteren unterschiedlicher Natur. So kann man z. B. erfragen, ob der Täter männlich oder weiblich ist, oder an welchem Ort sich der Verdächtige aufhielt. Sofern man die Fragen und Hinweise richtig deutet (als Hilfe hat man einen großen Indizien-Sammelbogen zur Hand), kann man sich an der Entlarvung des Täters versuchen.  Liegt man richtig, ertönt eine Polizeisirene. Ansonsten ertönen die Schüsse vom Anfang und man ist selbst Opfer des Mörders geworden. Das Spiel kann man in drei verschiedenen Schwierigkeitsgraden (Amateur, Profi, Meisterdetektiv) spielen.

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