Sakkara

Die Zeichen der Pharaonen

eine Spielerezension von Anita Borchers - 30.11.2007
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Sakkara von Anita Borchers
Lesezeit: ca. 3 Minuten

Im ägyptischen Sakkara wurden die ersten Stufenpyramiden gebaut, die Vorgänger der heute bekannten großen Pyramiden sind. Die beiden Spieler schicken ihre jeweils zwei Arbeiter aus, um das Material für den Bau einer solchen dreistufigen Pyramide zu sammeln. Da beide die gleichen Kärtchen benötigen, kommen sie sich häufig in die Quere und schnappen sich durchaus die besten Stücke gegenseitig vor der Nase weg. Achtung, ein Spiel mit durchaus großem Frustpotenzial.

75 Hieroglyphenkärtchen mit 16 unterschiedlichen Motiven werden auf dem sieben mal sieben Felder großen Spielplan einzeln oder teilweise als Zweier-Kartenstapel verteilt. Die untere Karte steht im Spiel übrigens erst zur Verfügung, wenn die obere entfernt wurde.

Ziel des Spieles ist es, als erster Spieler den Bau seiner Pyramide nach bestimmten Vorgaben abgeschlossen zu haben. Hierfür sammeln die Spieler, mit Hilfe ihrer Arbeiter, die benötigen Kärtchen auf dem Spielplan ein. Um jedoch überhaupt mit dem Bau der Pyramide beginnen zu können, müssen die Bauherren erst einmal ein Schiff und, je nach Pyramidenstufe, ein bis drei Getreidekärtchen auslegen, die ein "freundlicher" Mitspieler gerne mal wieder zerstört und somit die Bauaktivitäten jäh unterbricht.

Sonderkärtchen helfen bei den eigenen Aktionen, teilweise auch zulasten des Gegners. Durch Kombinationen von Kärtchen können Zaubersprüche gebildet werden, die bei der Beschaffung weiterer Plättchen ungemein hilfreich sind oder einfach nur den Gegenspieler ärgern. So ermöglicht der Feuersturm zum Beispiel einem Spieler, die oben liegenden Kärtchen einer gesamten Reihe einzusammeln oder der Wirbelwind lässt alle oben liegenden Kärtchen um den eigenen Arbeiter herum auf dem eigenen Kartenhalter landen.

Wer an der Reihe ist, zieht einen seiner Arbeiter ein Feld senkrecht oder waagerecht. Landet dieser dabei auf einem Feld, auf dem sich ein oder mehrere Kärtchen befinden, nimmt er das oberste und steckt es in seinen Kartenhalter. Im Anschluss darf er beliebig viele Kärtchen einsetzen, um seine Pyramide zu bauen, Zaubersprüche zu bilden oder Sonderkärtchen auszuspielen. Plättchen, die nicht für den Pyramidenbau verwendet werden, legt der Mitspieler als Stapel auf den Spielplan zurück. Diese stehen somit wieder dem Spiel zur Verfügung. Hierbei ist die Reihenfolge der Kärtchen innerhalb des Stapels durchaus zu beachten, denn die unten liegenden Kärtchen sind vorübergehend nicht verfügbar.

Sakkara lässt sich taktisch spielen, um dem Spielziel näher zu kommen oder den Gegner zu behindern. Ein gutes Gedächtnis hat sich dabei als durchaus nützlich erwiesen.

Spieleinfo

Verlagsangaben
Verlag: 
Spieleautor: 
Spielerzahl: 
2
Altersempfehlung (ab bzw. von/bis Jahre): 
10
Spieldauer (Minuten): 
40
Jahrgang: 
2007
Spielkategorisierung
Spielethema: 
Fotos
Sakkara von Anita Borchers
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