Mause Sause

eine Spielerezension von Eva Timme - 11.09.2010
  Spiel kaufen kommentieren
MauseSause von Schmidt Spiele
Lesezeit: ca. 2 Minuten

Geschicklichkeit, Konzentration und schnelle Reaktion brauchen die Kinder bei dem Spiel Mause Sause. Auf dem möglichst glatten Tisch stehen in der Mitte fünf Holzzylinder in fünf verschiedenen Farben. Diese Farbtöpfe versuchen die Mäuse, in diesem Spiel durch eine Holzscheibe (Käse) um zuschubsen. Je nachdem, welche Farbtöpfe der aktive Spieler umkippt, wird eine Katze mit Farbe voll gespritzt.

Die Katzen mit den unterschiedlichsten Farbspritzern liegen in Form von Spielkarten auf dem Tisch aus und alle Kinder versuchen nun gleichzeitig, die jeweils passende Katzenkarte zu finden. Hat einen Maus zum Beispiel den roten, den blauen und den gelben Farbtopf getroffen, dann suchen alle Spieler die Katzenkarte mit der Katze, die einen roten, einen blauen und einen gelben Farbspritzer auf dem Fell hat. Hat ein Kind die passende Katzenkarte als erstes erwischt, so legt es diese offen vor sich ab. Dort sind die Karten allerdings nicht sicher, denn auch hier dürfen die Mitspieler versuchen schnell ihre Hand auf die passende Katzenkarte zu legen, wenn die gleiche Kombination an Farbtöpfen um fällt. Wenn es einem Mitspieler gelingt, eine Karte von einem anderen Kind zu schnappen, dann darf dieser sich noch eine zusätzliche Karte aus der Mitte nehmen. Das Kind, das zuerst fünf Katzenkarten vor sich liegen hat gewinnt das Spiel.

In unseren Spielerunden hat das Spiel zu viel Frust unter den Kindern geführt. Es begann schon damit, dass nicht genau gleich mit der Mäuseholzscheibe geschubst wurde. „Du hast viel zu feste gemacht!“ „Du hast nicht früh genug los gelassen!“ waren nur einige der Beschwerden der anderen Kinder. Als besonders ungerecht haben es die Kinder empfunden, dass ein Spieler, der einem anderen Kind eine Karte klauen konnte, dann auch noch mit einer Karte aus der Mitte belohnt wird.

In einer altersgemischten Gruppe ist das Spiel gänzlich gescheitert, weil die geschickteren und reaktionsschnelleren Kinder jede Runde gewonnen haben und so die anderen Kinder schnell die Lust verloren haben. Ältere Kinder haben zum Teil ganz gezielt versucht, eine bestimmte Kombination von Farbtöpfe zu treffen, um eine ganz bestimmte Karte zu bekommen. Außerdem braucht man einen wirklich glatten Tisch um das Spiel gut spielen zu können. Wir haben dann die Regeln variiert und ein reines Geschicklichkeitsspiel mit dem Material gespielt. Die Variante ist bei uns unter Varianten nachzulesen.

 

Spieleinfo

Verlagsangaben
Spieletitel: 
Spieleautor: 
Spielerzahl: 
2 - 4
Altersempfehlung (ab bzw. von/bis Jahre): 
5
Spieldauer (Minuten): 
15
Jahrgang: 
2010
Spielkategorisierung
Mehr zum Spiel