Crazy Lab

eine Spielerezension von Johannes Halbig - 01.11.2013
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Crazy Lab von Amigo Spiele
Lesezeit: ca. 2 Minuten

Ein verrücktes Labor, in dem es nach dem Schachtelaufdruck zu urteilen, bunt und etwas chaotisch zugeht, stellt die Hintergrundstory für das vorliegende Kartenspiel dar. In dem Labor befinden sich 95 Stichkarten und 20 Wertungskarten in 5 verschiedenen Farben. Die Wertungskarten haben eine Minus- und eine Plusseite. Nun kommt es bei Crazy Lab von Amigo Spiele darauf an, ein gutes Mischungsverhältnis zwischen guten und schlechten Zutaten zu erzielen.

Zu Beginn werden die Wertungskarten nach Minusseiten sortiert und jeder Spieler erhält einen Stapel mit vier Karten, den er mit der Minusseite nach oben vor sich ablegt. Der ausgewählte Stapel legt die Minusfarbe des Spielers fest. Anschließend werden die Stichkarten gemischt und an jeden Spieler zehn Karten verteilt.

Nachdem die Spieler ihre Stichkarten begutachtet haben, wählen sie aus ihren Wertungskarten die Farbe aus, in der sie Pluspunkte erzielen wollen. Diese Farbe wird bis zum Ende des Stichspieles geheim gehalten. Aus den restlichen drei Wertungskarten wählt jeder zwei Karten aus. Zusammen mit den ausgewählten Karten der anderen Spieler bilden diese Karten den Trumpfstapel. Die vierte Wertungskarte kommt zurück in die Schachtel. Dieser Trumpfkartenstapel wird gemischt und die oberste Karte wird aufgedeckt.

In der ersten Runde beginnt der älteste Spieler, indem er eine Karte ausspielt. Reihum legt nun jeder Mitspieler eine Karte aus. Für das Auslegen der Karten gibt es keine Vorgaben. Den Stich gewinnt der Spieler, der den höchsten Wert in der Trumpffarbe ausgespielt hat. Bei Gleichstand gewinnt der Spieler, der seine Karte früher ausgespielt hat. Wurde keine Trumpffarbe ausgespielt, gewinnt der Spieler mit der höchsten ausgespielten Karte den Stich. Der Gewinner des Stichs deckt die nächste Trumpffarbenkarte auf und spielt die erste Karte für den nächsten Stich aus.

Nachdem der zehnte Stich gemacht wurde, endet das Kartenspiel Crazy Lab und die Abrechnung beginnt. Dazu zählt jeder Spieler alle Werte in seiner Plusfarbe zusammen und subtrahiert davon alle Werte in seiner Minusfarbe. Wie üblich gewinnt dann der Spieler mit den meisten Punkten.

Da die meisten Karten mehrere Farben aufweisen, hat Crazy Lab einen etwas chaotischen Charakter. Da jeder immer jede beliebige Karte spielen kann, lässt sich wenig vorausberechnen. Ein gewisser „Ärgerfaktor“ ist dadurch gegeben, dass die Minusfarbe der Spieler öffentlich ist. Das Spiel funktioniert in allen Besetzungen. Alles in Allem ist Crazy Lab ein Kartenspiel für Spieler, die kurzweilige Spiele mit hohem Glücksanteil mögen.

Spieleinfo

Verlagsangaben
Spieletitel: 
Verlag: 
Grafik: 
Spielerzahl: 
3 - 5
Altersempfehlung (ab bzw. von/bis Jahre): 
10
Spieldauer (Minuten): 
20
Jahrgang: 
2013
Spielkategorisierung
Spielethema: 
Spielegattung: 
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