Cobra Paw

eine Spielerezension von Stephan Blüml - 15.01.2019
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Schachteldesign Cobra Paw - Foto von Game Factory
Lesezeit: ca. 1 Minute

Cobra Paw von Derek Weston (Game Factory) ist eins von diesen "Wer sieht's zuerst Reaktionsspielen", von denen es schon viele gibt. Immer wieder garniert mit einer Besonderheit. Das Erste, was mir in dieser Gattung sofort in den Sinn kommt, ist Monster Mix, das mit Saugknopfklatschen und Monstergenerator unangefochten den Thron innehat. Jetzt ist dieses Spiel vermutlich nur noch auf Flohmärkten in desaströsem Zustand zu erstehen. Da stellt sich dann schon die Frage: Ist Cobra Paw ein gleichwertiger Ersatz?

Lohnt sich Cobra Paw?

Nur bedingt. Warum? Im Vergleich versucht Cobra Paw zwar mit einer witzigen Geschichte zu überzeugen, aber das Kinderspiel ist sehr, sehr abstrakt gehalten. Der coole Monstergenerator wird duch zwei Würfel ersetzt. Funktioniert auch. Hat aber bei weitem nicht denselben Aufforderungscharakter, wie der Monstergenerator. Statt mit den Saugnopfklatschen auf Karten zu patschen, muss man schnell einen Finger auf den gesuchten Stein legen. Das geht auch, macht aber nicht so viel Spaß im Vergleich. Nicht immer sind Gimmicks im Spiel der Garant für Spielspaß, aber hier irgendwie schon.

Für wen ist Cobra Paw was? ich würde sagen, für jemanden, der gern ein kompaktes, robustes Reaktionsspiel haben möchte und vielleicht kleines bisschen Japanfan ist. Wegen der Symbole und des Ninja-Katers auf der Schachtel und in der Geschichte in der Anleitung.

Video: 

Spieleinfo

Verlagsangaben
Spieletitel: 
Verlag: 
Spieleautor: 
Spielerzahl: 
2-6
Altersempfehlung (ab bzw. von/bis Jahre): 
6-
Spieldauer (Minuten): 
5
Jahrgang: 
2018
Spielkategorisierung
Spielethema: 
Spielegattung: 
Fotos
Cobra Paw - Foto von Game Factory
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