Hokus Pokus Flipibus

eine Spielerezension von Riemi - 11.12.2019
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Hokus Pokus Flipibus - Ausschnitt - Foto von Ravensburger
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Lesezeit: ca. 2 Minuten

Das Cover von Hokus Pokus Flipibus von Yaakov Kaufmann (Ravensburger) ziert drei Zauberfreunde die aus einer der weltberühmten Zauberschulen stammen könnten. Sie kreieren in ihren Kesseln wohl ordentliche Zaubertränke. Tatsächlich, der berühmten Proffesor Blubberio Flipibus gibt sich die Ehre zu dozieren. So eingestimmt geht es gespannt in die erste Stunde seines Zaubertrankunterrichts.

Das Brauen des Zaubertranks

Der Karton offenbart Erstaunliches. Eine kreisrunde Schaumstoffmatte, auf die eine kreisrunde Pappscheibe gelegt wird. Dazu drei echte Zauberstäbe, die nicht nur entfernt an Essstäbchen für Kinder erinnern. Drei kleine Hexenkesselchen gehören ebenfalls zur Ausstattung der drei Zaubererlehrlinge. Jetzt wird gekocht! Jeder erhält sieben sortierte Rezeptkarten.

Auf das Kommando „Hokus-Pokus“ deckt jeder seine erste Rezepkarte auf. Zu sehen sind zum Beispiel erlesene Zutaten wie grüne Kröte, grüner Pilz und grüne Spinne. "Yam, yam!", fährt es da einem durch den Kopf. Zum Glück hat jeder sein eigenes Rezept. Nur sind alle Zutaten auf der Pappscheibe verteilt. Mit dem Kesselchen in der einen und Zauberstab in der anderen Hand, geht es gegeneinander auf Zutatenjagd. Die Zutaten sollen in den Kessel fliegen. Klingt verrückt, funktioniert aber doch recht leicht – wenn man den Bogen raus hat. Der Zauberstab wird mit einem gekonnten Strich über eine Zutat aus Pappe gezogen. Am Rand wird dann Druck aufgebaut und so fliegt, wenn der Druck schlagartig nachlässt, die Zutat locker in den Kessel.

Wer seine Zutaten zusammenhat ruft laut „Flipibus!“ Alles richtig? Bravo! Dann darf der Zauberschüler die Karte behalten und die anderen schauen in den Kessel und bekommen nichts. Neue Rezeptkarten aufdecken und alle Zutaten wieder auf die Scheibe. Weiter geht es. Wer so die meisten Rezeptkarten ergattert hat, gewinnt.

Wie gut ist das Kinderspiel Hokus Pokus Flipibus?

Hokus Pokus Flipibus - Material - Foto von Ravensburger

Die Mechanik von Hokus Pokus Flipibus macht Spaß. Zumindest für ein paar kurze Spiele wird unterhalten. Danach macht sich eine erschreckende Lähmung der Spiellaune bemerkbar. Die Kinder haben von diesem Spiel dann genug. Dazu, es gibt immer den einen Lehrling der den Zauberstab sofort super schwingen kann. Aber genauso ist immer jemand dabei, der ganz schnell von diesem Spiel genug hat, weil einfach keine Zutat abheben will. Hektisches Geschick ist eben gefragt und Geschick ist unter Kindern ganz ungerecht verteilt. Zumindest versteht jeder sofort die Regeln. Ein großer amerikanischer Verlag hätte bestimmt das Ganze noch mit Sound, Licht und Wind aufgepeppt. Aber selbst dann bleibt es ein Geschicklichkeitsspiel, das seinen Reiz, trotz Zauber, schnell verspielt.

Spieleinfo

Verlagsangaben
Spieletitel: 
Verlag: 
Grafik: 
Spielerzahl: 
2-3
Altersempfehlung (ab bzw. von/bis Jahre): 
6
Spieldauer (Minuten): 
10-15
Jahrgang: 
2019
Spielkategorisierung
Fotos
Hokus Pokus Flipibus - Material - Foto von Ravensburger
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